[Tornado] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

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Christian Frohs
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[Tornado] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Christian Frohs » Montag 30. Juni 2014, 15:57

Hallo,

heute habe ich eine erschreckende Nachricht aus meiner Heimat gelesen.
Leider verwendet die Lausitzer Rundschau diesbezüglich immer noch den Begriff "Windhose" :oops:

Der FKK-Strand des Halbendorfer Sees befindet sich an einem Waldstück (Mischwald) mit recht alten, gut stämmigen Bäumen. Inwiefern diese stabil sind, ist unklar, da kaum Grundwasser vorhanden ist und durch den umliegenden Tagebau die Region sowieso immer wieder um nen Millimeter absackt.

Im Folgenden der Artikel: http://www.lr-online.de/regionen/weissw ... 26,4654296

Da ich in Berlin wohne, komme ich so schnell nicht dorthin. Die Bilder sind mit aber sehr geläufig und ich kann super nachvollziehen, wo der Fotograf stand. Deshalb anbei die Karte. Die roten Pfeile markieren die Fallrichtung. Kurioserweise ist Bild 5 auf der gegenüberliegenden Seeseite.
Ich versuche noch Informationen via Facebook zu ergattern, kann aber nix weiter versprechen.
Ich hoffe, es ist erst mal ein Ansatz.

Grüße
Christian
PS: Der See ist ca. 300m breit.
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Gerrit Rudolph, Limburg/L
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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Gerrit Rudolph, Limburg/L » Montag 30. Juni 2014, 16:09

Ich denke, [Verdacht] ist gerechtfertigt, auch wenn ich zuerst einen so genannten "Pressotornado" vermutet habe. Aber der Artikel einhält einige Hinweise auf Hebungs- und Verfrachtungsvorgänge, die hellhörig machen.

Gruß, Gerrit

Axel F.
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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Axel F. » Dienstag 1. Juli 2014, 09:51

Bißchen mutig vom Andreas...

http://www.sz-online.de/sachsen/tornado ... 72102.html
Tornado verwüstet Campingplatz in der Lausitz
Die Idylle der Dauercamper am Halbendorfer See wird von einem schweren Sturm gestört.

Von Sabine Larbig

Bild

Der Campingplatz am Halbendorfer See in der Oberlausitz am Tag nach der Windhose – umgestürzte, entwurzelte Bäume und weggewehte Vordächer. Der Campingplatz am Halbendorfer See in der Oberlausitz am Tag nach der Windhose – umgestürzte, entwurzelte Bäume und weggewehte Vordächer.

© André Schulze

Die Sonne schiebt sich immer wieder durch den Wolkenhimmel. Es ist sommerlich warm. Kaum ein Luftzug weht gestern, und die Wasseroberfläche vom Halbendorfer See ist spiegelglatt. Noch am Sonntagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, war dies anders. Da fegte ein Tornado quer über den See unweit von Weißwasser, zog eine rund 60 Meter breite Schneise der Verwüstung durch das Erholungsgebiet und wütete vor allem beim Campingplatz der FKK-Seite.

Den schönen Montagvormittag nutzen Hans und Traudel Kerth, um am FKK-Strandimbiss einen Kaffee zu trinken. Es ist ihre Art, das am Tag zuvor Erlebte zu verarbeiten. Obwohl sie keine Sturmschäden haben, sitzen Angst und Schrecken bei den Dauercampern noch tief. Denn sie haben miterlebt, wie der Sturm wie aus dem Nichts aufkam, Vorzelte und Gartenmöbel zerstörte, Mülltonnen und Boote ins Schilf schleuderte. Selbst ein im Hafen festgemachtes Segelboot riss der Tornado mit sich fort, bis das Boot zwischen Bäumen hängen blieb. Umgeknickt, wie Streichhölzer, hat er auch rund 20 kräftige Laub- und Nadelbäume und eine Stranddusche.

„Es ist das erste Mal, dass wir hier so was hatten“, erzählt Lothar Ahr vom Zweckverband „Erholungsgebiet Halbendorfer See“, während er mit der Motorsäge kaputte Bäume am Strand zerlegt. Rund eine Woche, schätzt er, werden die Aufräumarbeiten dauern. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden. Vom Tornado erfuhr er durch einen Anruf von Campern: „Da bei mir zu Hause in Halbendorf nichts davon zu spüren war, wollte ich es gar nicht glauben“. Noch am Sonntag hat er Mitarbeiter zu ersten Aufräumarbeiten geholt. Zum Glück seien aber der erst vor einer Woche fertig gewordene Kinderspielplatz und die 20 sanierten Stationen des noch gar nicht in Betrieb genommenen Trimm-Dich-Pfades intakt.

Nach einem ganz normalen Gewitter sieht das auch für den Meteorologen Andreas Friedrich nicht aus. Er ist der Tornadobeauftragte des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Er vermutet, dass ein gewaltiger Wind aus den oberen Wolkenschichten herab bis auf die Erde die Zerstörungen angerichtet haben könnte. Gewitterfallböe oder Downburst nennen dies die Meteorologen. Ein Extremereignis, nicht weniger gefährlich als ein Tornado.

Gerrit Rudolph, Limburg/L
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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Gerrit Rudolph, Limburg/L » Dienstag 1. Juli 2014, 09:59

Naja, Downbursts sind häufiger als Tornados und daher naheliegender, außerdem hat Andreas nur "vermutet" und sich somit nicht festgelegt. Mit dem Status als [Verdacht] besteht kein Widerspruch.

Gruß, Gerrit

Axel F.
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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Axel F. » Donnerstag 3. Juli 2014, 10:09

und noch nein Artikel und Andreas hält weiter an seiner downburst Theorie fest. Oder ist es nur Zweitverwertung seiner ursprünglichen Infos?

Donnerstag, 03.07.2014
Mit 200 Stundenkilometern jagt eine Luftwalze auf die Lausitz herab
Die Ursachensuche für die Unwetterschäden bei Weißwasser hat begonnen. Außer dem Tornado kam noch etwas anderes aus der Wolke.

Von Stephan Schön

Mit extremer Geschwindigkeit rast die Kaltluft aus der Wolke heran. Was hier in der Nasa-Grafik zu sehen ist, das geschah jetzt so ähnlich auch in der Lausitz. Grafik: Nasa Mit extremer Geschwindigkeit rast die Kaltluft aus der Wolke heran. Was hier in der Nasa-Grafik zu sehen ist, das geschah jetzt so ähnlich auch in der Lausitz. Grafik: Nasa

Bäume werden herausgerissen, Campingausrüstung wirbelt herum. Es ist Sonntagnachmittag am Halbendorfer See bei Weißwasser. Dort wütet ein Unwetter. Bäume knicken wie Streichhölzer. Schließlich ist der Zeltplatz verwüstet.

Was auch immer da aus der Wolke gekommen war – es war extrem. „Doch ein Tornado ist noch nicht bewiesen“, sagte der Meteorologe Andreas Friedrich gestern der Sächsischen Zeitung. Die Beweisaufnahme gehe weiter. Friedrich ist der Tornadobeauftragte des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach. Bei ihm laufen alle Meldungen zu derartigen Extremereignissen zusammen, auch diesmal. Bei ihm werden die Schäden dokumentiert. Mit diesen Indizien kann er das Unwetter rekonstruieren. Denn so gut die Radartechnik des DWD auch ist, kleinräumige Extremereignisse wie Tornados sind damit noch lange nicht erkennbar. Nur die Superzellen und großen Wolkenberge in ihrer Bewegung.

Sonntag kurz nach 16 Uhr. Die Radarbilder des DWD lassen verdächtige Strukturen in der oberen Wolkenschicht hoch über Schleife erkennen. Ob ein Rüssel aus der Wolke bis zum Boden gereicht hat, das können nur die Vorort-Beobachtungen bestätigen. Und das machen sie auch. Es sind die Fontänen, die aus dem See nach oben steigen, wie Anwohner berichten. Und Kreisel, die der Wind im Wasser zieht. „Das passt ins Bild von einem Tornado, der immer wieder mal Wasserberührung hatte“, sagt Friedrich. „Alle Zutaten für einen Tornado waren ja zudem vorhanden.“

Aber DWD-Meteorologe Friedrich vermutet noch etwas ganz anderes. Nicht der Tornado allein hat am Halbendorfer See gewütet. Die Verwüstungen dort kommen offenbar als ein gewaltiger Wind aus den oberen Wolkenschichten herab bis auf die Erde. Gewitterfallböe oder Downburst nennen dies die Meteorologen. Ein Extremereignis, welches ebenso gefährlich ist wie ein Tornado. Kommt dann noch Hagel dazu, verstärkt sich das Ganze, weil die kalten Hagelkörner die Kaltluft in ihrem Sturzflug beschleunigen. Gewaltige Kaltluftmassen stürzen mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern zu Boden. Blitzartig werden die Luftmassen am Boden dann umgelenkt und fegen mit bis zu 200 Stundenkilometern übers Land.

Als weiß-grau-dunkle Wand rückt diese Front heran. Es ist die Kaltfront vor dem eigentlichen Gewitter, die schließlich einen überrollt. Der Meteorologe rät in einem solchen Fall: Wenn möglich, sofort in ein festes Gebäude gehen. Nicht im Auto bleiben, weg von Fensterscheiben, und die Bäume meiden. „Die Auswirkungen sind so verheerend wie die bei einem Tornado, nur dass sich dabei nicht alles im Kreis dreht“, sagt Friedrich. „Die Schäden geschehen geradlinig.“ Reihenweise in eine Richtung umgeknickte Bäume sind ein deutliches Anzeichen für einen solch extremen Fallwind in der Lausitz. Downbursts kommen wesentlich öfter vor als Tornados, deutschlandweit an die 1.000-mal im Jahr. Tornados gibt es indes nur 20 bis 60.

So wie Hügel, Berge und Täler diese Fallwinde beschleunigen und ablenken, so könnte auch der nahe Tagebau Nochten noch eine zusätzliche Störung gewesen sein, vermutet Friedrich. Das große Loch im Boden wäre durchaus in der Lage, dem übers Land rasenden Downburst noch die entscheidende Winddrift mitzugeben und damit einen Tornado zu bilden. Genau zu dieser Zeit jedenfalls sieht Friedrich in den Satellitendaten eine Rotation in der oberen Wolke. „Das passt.“ Jetzt sammelt der Meteorologe die nötigen Beweise dafür.
Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/wis ... 73551.html

Gerrit Rudolph, Limburg/L
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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Gerrit Rudolph, Limburg/L » Donnerstag 3. Juli 2014, 11:14

Hallo,

ich interpretiere den Text eher so, dass Andreas ein Doppelereignis (Tornado und Downburst) für gegeben hält. Er könnte sich natürlich auch selbst äußern, aber für mich klingt das so, als ob seiner Ansicht nach auch hinter dem T ein Häkchen gesetzt werden müsste!

Gruß, Gerrit

Axel F.
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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Axel F. » Donnerstag 3. Juli 2014, 12:17

Ist bißchen "verschrieben" bei der doch für den Normalverbraucher komplexen Thematik. Tornado und Fallböen sind schon plausibel. Das Eine schließt das Andere ja nicht aus und nichts anderes wird Andreas auch meinen. Der Kamenzer Jens wird sich auf den Weg machen, so wie ichs mitbekommen habe. Ich bin leider die Woche nicht flexibel, sonst wäre ich schon die 60 km mal da hochgeritten.
Aufgrund der Schneiße und der Augenzeugenbeschreiben ist der Tornado für mich plausibel, ungeachtet dessen, was die Gewitterböen sonst noch angerichtet haben.

Thomas Sävert
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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Thomas Sävert » Donnerstag 3. Juli 2014, 15:16

Hallo zusammen,

ich habe Bild- und Videomaterial von den Schäden und ich habe mit einigen Augenzeugen gesprochen. Sobald ich es schaffe, schreibe ich dazu noch was.

Grüße, Thomas Sävert

Andreas Friedrich
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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Andreas Friedrich » Samstag 5. Juli 2014, 00:07

Gerrit Rudolph, Limburg/L hat geschrieben:Hallo,

ich interpretiere den Text eher so, dass Andreas ein Doppelereignis (Tornado und Downburst) für gegeben hält. Er könnte sich natürlich auch selbst äußern, aber für mich klingt das so, als ob seiner Ansicht nach auch hinter dem T ein Häkchen gesetzt werden müsste!

Gruß, Gerrit
Hallo Gerrit,

ich habe mehrfach mit Redakteuren der SZ, vor allem mit Herrn Schön gesprochen, leider sind in den Artikeln meine Aussagen tw. unglücklich zusammen gewürfelt worden.

Im Prinzip war meine Aussage immer, dass bei dem Ereignis ein Tornado durchaus plausibel sei, dass ich ihn aber auf Basis der mir bis dato vorliegenden Infos nicht bestätigen kann. Auch ein downburst habe ich als Möglichkeit genannt und erklärt. Weiterhin habe ich auch gesagt, dass es bei solchen Ereignissen auch eine Kombination downburst und Tornado geben kann.

Ich habe auch darum gebeten, dass man in der SZ meine Kontaktdaten veröffentlich, mit der Bitte, dass sich Augenzeugen mit mir in Verbindung setzen sollen. Ob das gemacht weiß ich nicht, bis heute Nachmittag hatten sich noch keine Zeugen bei mir gemeldet.

Gruß Andreas

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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Axel F. » Samstag 5. Juli 2014, 11:22

Da ich ziemlich einschlägige Erfahrungen mit redakteuern habe und immer wieder erleben muß, wie anscheinend einleuchtende Erklärungen journalistisch verstümmelt werden können, hatte ich mir schon sowas gedacht, daß sie Deine Aussagen "unglücklich" wiedergeben.
In beiden Artikeln stehen keine Kontakdaten von Dir.

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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Thomas Sävert » Sonntag 6. Juli 2014, 14:44

Hallo zusammen,

habs leide rnicht früher geschafft, aber nun eine kurze Zusammenfassung zu dem Fall von mir.

Was ich auf den ersten Blick verdächtig fand, waren folgende Punkte:

- Ein lang gestreckter, eng begrenzter Bereich ist betroffen, das Längen-Seiten-Verhältnis übersteigt den als verdächtig geltenden Wert von 10:1 deutlich.

- Dieses Foto ist sehr verdächtig:

http://www.lr-online.de/regionen/weissw ... 37,3116307
(das dritte in der Bilder-Galerie der Lausitzer Rundschau, Link zum Artikel im Ausgangsposting)

Hier sind deutlich verschiedene Fallrichtungen zu sehen, zuerst von Südwest nach Nordost (schon leicht nach links von der Zugrichtung abweichend) bzw. links am Bildrand sogar nach Nord, und darüber liegen links am Bildrand mindestens 2 Bäume, die offenbar später ganz grob in Richtung Südosten gefallen sind.

- Zwei der betroffenen Wohnwagen wurden laut Augenzeugen (zwei sind mir bekannt, die dieses beobachtet haben) deutlich von den Stützen angehoben und fielen dann wieder hinab.

- Es gab einige Verfrachtungen von Gegenständen, aber nicht der Wohnwagen (abgesehen vom Anheben).

- Das ganze Ereignis dauerte nicht lange, eine genaue Zeitangabe gibt es leider nicht, aber alles im Bereich von einigen Sekunden bis wenige Minuten. Das Sturmereignis kam sehr plötzlich und mit einem Höllenlärm, zwei Camper beschrieben das so, dass sie den Eindruck hätten, als ob da ein Güterzug aus dem Wald kommt.

- Auf dem gegenüberliegenden Ufer (Nordostufer) beobachtete ein Anwohner, wie Wasser auf dem See im Kreis hochgewirbelt wurde. Ob es eine Verbindung zur Wolkenbasis gab, kann er nicht sagen. Anschließen gab es ja auch dort einige Schäden.

Gegen einen Tornado spricht derzeit:

- Trotz der vielen Augen- und Ohrenzeugen, die ind em Moment sicherlich andere Sorgen hatten, ist bisher keine Aufnahme vom Ereignis selbst bekannt. Und auch keiner der Camper hat direkt einen Tornado gesehen.

Grüße, Thomas Sävert

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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Thomas Sävert » Freitag 11. Juli 2014, 17:29

Hallo zusammen,

der mutmaßliche Tornado zog von Südwesten her zuerst über den Naturlehrpfad im Großteichgebiet Schleife hinweg, wo einige Bäume umstürzten, teils mit unterschiedlichen Fallrichtungen, dann über den Campingplatz und den See und traf am Ostufer auf den Ort Halbendorf.

Hier zwei Schadensbilder aus dem Großteichgebiet Schleife:
Bild
Bild

Kommentar dazu: "Fallrichtung ist teilweise wie Mikado, ansonsten von SW nach NO. Es ist eine Schneise zu erkennen."

Grüße, Thomas Sävert

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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Lübecker » Freitag 11. Juli 2014, 19:48

Hi Thomas,

das spricht ja schonmal sehr für einen Tornado, die Schneise sieht auf den Bildern auch recht eng begrenzt aus. Weiteres Bildmaterial wäre gut, natürlich nur sofern das machbar ist.

Grüße,
Niklas

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Re: [Verdacht] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Thomas Sävert » Freitag 5. September 2014, 01:18

Hallo zusammen,

es liegt ein Video des Tornados vor:

https://www.youtube.com/watch?v=PgWvMlTeZMg

Grüße, Thomas Sävert
Tornadoliste Deutschland
http://www.tornadoliste.de

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Re: [Tornado] 29.06.2014 - Halbendorf (GR | SX)

Beitrag von Axel F. » Freitag 5. September 2014, 08:56

Sehr schön, es ist immer wieder erstaunlich was für Schäden diese "Fusseln" am Boden anrichten können.

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