Hitzewelle/Unwetterthread ab dem 15.7.2007 Thread dazu

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foto-erzgebirge
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Hitzewelle/Unwetterthread ab dem 15.7.2007 Thread dazu

Beitrag von foto-erzgebirge » Montag 9. Juli 2007, 13:34

Bitte alles was mit diesen Tagen an Vorhersagen, Modellen o.ä. hier hinein, damit keine unnötigen Doppelpost´s entstehen ;) Danke
lg
Viele Grüße aus dem Erzgebirge

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Eyk
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Beitrag von Eyk » Dienstag 10. Juli 2007, 01:36

Hier die Analyse des heutigen 12z Laufs von GFS zu der kommenden Lage

GFS rechnet jetzt immer weiter verstärkt die Spanish Plume die ich bereits vor 10 Tagen kommen sah, aufgrund des Trends

Diesmal blockt das Atlantik/Azorenhoch die Sache nicht sondern fördert diese sogar noch. Es ist quasi der Entwicklung behilflich, sich voll zu entwickeln, und die Grundlage für eine der diesjährigen wohl Top Gewitterlagen in Mitteleuropa zu bilden.
Es werden bei dieser massiven Vorderseitenlage sehr feuchtheiße Luftmassen nach Mitteleuropa geführt. Da ist durchaus die 22 oder 23°c in 850 hpa drin bei gleichzeitig hohen Feuchte und damit hohen Energiewerten...

Dazu kommt, das für ein paar Tage eine Art Luftmassengrenze zustande kommt, an welcher sich immer wieder Rand- Boden- und Mesotiefs bilden werden, nebst eigenem Strömungssystem und Dynamik. Dadurch kommt es im Bereich dieser Luftmasse immer wieder zu starken teils recht flächigen konvektiven Ereignissen.
Bei der Verlagerung der LMG nach Osten steigt langsam auch die Dynamik an was dann im Laufe der Zeit für immer organisiertete Gewittersysteme sorgen kann und stellenweise auch wird

So ist am Freitag und Samstag Nachmittag Abend mit meist thermisch / orographisch ausgelösten, meist mehrzelligen Systemen zu rechnen, wohingegen am Sonntag Abend und in den daraufffolgenden Tagen bereits organisierte Multizellenlinien und Cluster bzw sogar 1 oder 2 MCS möglich sind. Im weiteren Verlauf besteht dann das Potenzial zu einem MCC. Superzellen werden bei steigender Dynamik dann auch immer mehr und mehr ein Thema... doch wo und wann lässt sich jetzt absolut für keine Aktivitäten vorhersagen...

Hier aber mal die Karten. Hab mal mehrere Termine herausgepickt mit jeweils den 500 ern den 850ern den Theta Es und dem Jet. Bei letzterem erkennt man gut die Trigger für das Geschehen.
Cape und Hebungskarten habe ich extra nicht drin da vor allem erstere nichtmal 24 std vorher stimmen...

Aktuelle Karten: Montag 9.7 18z...

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500er
Ein starkes Tief auf dem Atlantik nördlich des langem Mittelatlantikhochs ist der Spieler mit dem das Spiel beginnt..
Das Hoch sorgt dabei für einen stetigen Druckgradienten welches das doch rasch reifende Tief am Leben und bei Stärke hält
ein südlich davon befindliches Rantief mit einem kleinen Höhentrog verschärft den Warmlufttransport, wobei es aber für unser Wetter keine direkte Bedeutung mehr haben wird, da dieser Randentwicklung sich bis dahin aufgelöst haben wird.

Ein Tief über Skandi vertieft sich weiterhin, bleibt aber dabei nahezu ortsfest... Dieses Tief hat in den vergangenen Tagen uns mit Randentwicklungen "beglückt".

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850er
Das Frontensystem des Tiefs beinhaltet aktuell ein Randtief, welches mitsamt dem restlichen Frontensystem rasch okkludiert. Das Randtief spielt dabei für unser Wettergeschehen keine direkte Rolle mehr, aber es sorgt für einen verstärkten Warmlufttransport, an der Südseite des steuernden Zentraltiefs, und begünstigt so kommende Entwicklungen..
Die Warmluft ist hier noch über Afrika, und nichts deutet direkt auf einen massiven Warmluftvorschub von Süden her hin. Das Hoch befördert noch gealterte Nordatlantikluft bis nach Spanien.
Man beachte das noch recht kleine Randhoch in diesem Gebiet.... Es ist einer der Schlüssel zum Warmluftvorstoss.

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Theta-Es
Deutlich sieht man hier den noch breiten Warmsektor des Randtiefs und das bereits teilokkludierte Frontensystem des Randtiefs.


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Jet...
Hier sieht man deutlich die 2 "Wellentäler" und den einen " Wellenberg". also 2 Tröge und einen recht schwachen Hochdruckrücken... der linke der beiden Tröge wird von einem vorder-und rückseitigen Jetmax begleitet welches auf noch gleichmäßig bleibende Tiefe des Trogs hindeutet.
Der Trog über ME vertieft sich noch etwas weiter und verlagert sich ostwärts....
Es ist abzusehen das die Wellenamplitude zunimmt und die Strömung aufsteilt.. was dann eine deutliche Meridionalisierung zur Folge hat bzw sogar zugrundelegt und so den Grundstein für Luftmassentransporte in Nord-Süd Ausrichtung gelegt wird.


Mittwoch 11.7 12z

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500er
Hier sieht mein beide Tiefs mit doch recht stattlichen Trögen... Dabei sind beide Systeme nun komplett in sich geschlossen und haben keinen Kontakt mehr zur polaren Luftmasse.
Das Randtief ist an der Isobarenbeule südöstlich des Atlantiktiefs zu erkennen, und man sieht das es doch sehr bald mitsanmt dem Frontensystem des Zentraltiefs okkludieren wird.
Men bemerke jetzt auch das Randhoch über dem westlichen Mittelmeer. Dieses nimmt nun auch eine Rolle im Geschehen ein.



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850er
Hier sieht man die Warmluftspitze in diesem Bereich...
Gleichzeitig transportiert das Randhoch über dem westlichen Mittelmeer bereits Warmluft von Afrika her nach Norden. Es spielt dabei mit dem Zentraltief über dem Atlantik bereits indirekt zusammen.
An der Südwestseite ist das Gebiet dws stärlksten Gradienten zwischen Warm und Kaltluft zu beachten... Hier kommt es zu Zyklogenese....

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Theta-Es
Hier sieht man das ganze nochmal recht gut... anhand der Energieverteilung. Man beachte besonders hier den SW Sektor des Zentraltiefs über dem Atlantik. Hier setzt Tiefdruckbildung ( Zyklogenese ein...

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Jet...
Auf der Jetkarte sieht man nun die Vertiefung und Ostwärtsverlagerung des Mitteleuropa Trogs und dessen gleichzeitiges Abschwächen.
Der Atlantiktrog unterliegt bereits einer Umorganisation... welches durch die beginnende Zyklogenese eines weiteren Randtiefs im SW Sektor des Tiefs ausgelöst wird. Im Bereich der Zyklogenese an der SW Flanke hat es auch ein deutliches Jetmax.. ein untrügliches Zeichen das hier etwas passiert.

Donnerstag 12.7 12z


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500er
Hier sieht man nun das sich das Skanditief und das Atlantiktief sehr nahe kommen und ein so genanntes Hantelsystem zu bilden... Das hat zur Folge das beide Systeme beginnen sich umeinander zu drehen solange sie gleich stark sind.. Zeitgleich hat dies Auswuirkungen auf die Strömungen die hier an der Südsseite verstärkt werden.. Zwischen beiden Tiefs hängt nun das altermnde Teil/Randtief des Atlantiktiefs
Das neu entstandene Randtief gewinnt hier auch schon an Stärke und ist der Nutzniesser dieses Hantelsystems..
Über Italien hat sich südlich der Alpen durch die sich verschärfende Strömung ein Bodentief gebildet....

Bild
850er
Deutlich ist zu sehen das sich die Warmluft über Spanien beginnt zu sammeln .. Auch im Bereich des Randtiefs tut sich was in Sachen Warmluftstransport.


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Theta-E
Deutlich der Theta E Peak im Bereich des sich verstärkenden Randtiefs über dem Atlantik..
Beginnende Warmluftadvektion über Spanien durch das alternde Randtief und dem Randhoch über dem westlichen Mittelmeer, sowie dem Theta Peak über den britischen Inseln durch das alternde Randtief .
Die Warmluftadvektioon durch das Randhoch und Teiltief ist noch nicht gut organisiert aber vorhanden..


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Jet
Hier sieht man nun deutlich das der Atlantiktrog an Stärke gewinnt und zum weiteren Austrogen bzw dann südseitig zu Strömungsverstärkung neigt, da das Atlantikhoch ein Austrogen nicht zulässt... Dieser Strömungs und Dynamikschub kommt dem sich entwickelnden Randtief zugute.


Freitag 13.7 12z

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500er.
Hier sieht man nun deutlich die Drehbwewegung des Hantelsystems.. Das Randtief hat nun die Südseite des Muttertiefs passiert und hängt nun unter weiterer Verstärkung an der Südostseite. Es übernimmt langsam die leitende Rolle, da dem Zentraltief durch das Hantelsystem die Puste ausgeht.... Das Randtief sitzt im Bereich stärkster Dynamik und schönster Warmluft wie die Made im Speck und zapft
nun die über Spanien lagernde Tropikluft an um sie rasch nach Norden zu advhieren.

Bild
850er
Hier gut zu sehen wie die Tropikluft von dem nun dominierenden Randtief angezapft wird und den Weg nach Mitteleuropa


Bild
Theta-Es
Hier deutlich su sehen und bedarf wohl keiner weiteren Beschreibung..

Bild
Jet..
Der Jet liegt genau im Bereich der Frontalzone des Tiefs und endet am Kern. Starke PVA über der Biskaya. NVA über Frankreich und den britischen Inseln zeigt schwachen Zwischenhocheinfluss an... was kurze vorderseitige Wetterberuhigung zur Folge hat


Samstag 14.7 12z


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500er
Hier sieht man nun das es noch weiter austrogt und sich das vorhergehende Hantelsystem zu einer Tiedruckfamilie gemausert hat.
Dies hat eine massive Frontalzone samt einer Strömungsverstärkung zur Folge. Dadurch sind nun immer wieder Kurzwwellen im Bereich dieser so entstandenen Frontalzone zu erwarten. Durch das Vorhandensein starker Druck , Temperatur und Feuchtegradienten finden Randentwicklungen ideale Bedingungen vor... Genau hier liegt das Unberechenbare..


Bild
850er..
Die Warmluft hat es nun weit nach Norden gedrückt entlang dieser ausgestreckten Frontalzone.

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Thetas..
Deutlich ist bereits eine gerechnete Randwelle entlang der Frontalzone bei Spanien zu erkennen.


Bild
Jet.
Das Jetmax liegt genau entlang der langen Frontalzone und begünstigt die Bildung von Kurzwellen, welche wiederrum,bei uns für im Moment noch nicht genau vorhersagbare, konvektive Aktivitäten sorgen

Sonntag 15.7 12z


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500er
Der sich verschmälernde Trog sorgt nun für immer weitere Kurzwellen und auch Rantiefs welche dann den Weg zu uns antreten.
Es sind 2 Randtiefs zu erkennen... Eines über Benelux und das andere über Spanien


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850er
Deutlich sieht man die 2 Höcker aus Warmluft in der Frontalzone, welche die Kurzwellen und Rantiefs markieren.. Über Frankreich und Deutschland nun erste stärkere konvektive Aktivitäten vorwiegend ausgelöst durch Konvergenzen


Bild
Thetas
Hier das ganze nochmal zur Verdeutlichung... Man achte auf den scharfen Energie/Feuchtegradienten über Frankreich an der Frontalzone..

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Jet.
Der Jet ist unvermindert stark und zeigt durchaus ein langsames Nordostverlagern des Troges an...



Durch die enormen Strömungs Feuchte und Druckgradienten ist die Lage ab dem Samstag fast schon unberechenbar.. Nowcasting ist sicher wieder angebracht... Selbst diese Karten sind nun schon längt sieder hinfällig weil GFS immer noch schwankt...
Es wird aber dennoch eine sehr interessante Lage mit wohl vielen Nachtgewittern und tropischen Nächten und sonst ordentlichen konvektiven Systemen.
Es wird alles dabei sein... Abendliche Hitzegewitter bis hin zur Superzelle.

Ausgeräumt wird die Luftmasse vorrausichtlich erst Mitte nächster Woche..... danach schein es mit Standardwetterkost weiterzugehen... Also genießt diese mehrtägige Wetterlage bevor die Normalität wieder Einzug hält...
Evtl wars die letzte richtige in dieser Saison.

MFG

Eyk
Die Probleme und deren Verlagerung und das Auftreten derselben tritt ein mit der Änderung des Aggregatzustandes von Wasser.

Blueeye
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Beitrag von Blueeye » Dienstag 10. Juli 2007, 07:23

Wow und Danke für diesen ausführlichen Bericht!
Sehr gut und anschaulich beschrieben!


Gruß
Jan

foto-erzgebirge
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Beitrag von foto-erzgebirge » Dienstag 10. Juli 2007, 17:47

Stark Eyk,
sehr gute erstellte Analyse. Würde mich freuen öfters etwas zu finden können.
bringst du heute wieder ein Uptade??

lg
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Subtropenhoch
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Beitrag von Subtropenhoch » Dienstag 10. Juli 2007, 20:13

Super Bericht !

:!:

Firewalker60
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Beitrag von Firewalker60 » Dienstag 10. Juli 2007, 21:03

Hey Eyk,


danke für den wunderbaren bericht!

Gruß Markus
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Eyk
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Beitrag von Eyk » Mittwoch 11. Juli 2007, 23:04

Hier die fortgeführte Analyse des heutigen 12z Laufs von GFS zur kommenden Lage


Das ganze wird nun später aber um so stärker gerechnet..... Die 20 in 850 hpa erreicht uns erst am Sonntag und dann zunächst unter Hochdruckeinfluss liegend. Ein Gebiet mit deutlicher NVA bzw einem rechtsdrehenden Jet Strömungsfeld zeigen das an.
So tritt dann nach möglichen Aktivitäten in einer 15er Luftmasse möglicherweise erstmal kurzzeitig Ruhe ein, bevor es dann von Westen her rasch aktiver wird am Sonntag Abend Nacht und am Montag.
Der dann nachlassende Hochdruckeinfluss könnte dann durchaus eine Deckelung verursachen die der Entstehung von organisierter Konvektion zugute kommen kann, da dann schwächere Entwicklungen unterdrückt werden. Freistehende blitzaktive Systeme sind dann nicht unwahrscheinlich.


Am Montag kommt es dann an entstehenden Randtiefs und Kurzwellen wohl rasch zu konvektiven Aktivitäten.
Dieses wird zumeist Multizellensysteme und Cluster beinhalten bzw. bei einzeln entstandenen Systemen, zu raschem Verschmelzen bei unorganisierten Multizellenlinien und Clustern (Rapid Storm Merging) führen. Wie weit sich das ganze noch organisieren kann wird sich erst kurz vorher absehen lassen.

Die Luftmassengrenze verlagert sich nur langsam und bleibt vorraussichtlich dabei im Bereich der stärksten Dynamik unter dem Jetstreak.
Würde sich die Kaltfront nun, getrieben von einem stärkeren Randtief, aus dieser Zone stärkster Dynamik nach Osten heraus verlagern, kann das ganze wieder eine harmlosere Lage geben als vorher gedacht.
Desweiteren besteht ab dem Sonntag die Möglichkeit zu einem Abschnürungstrog (Cut Off) was dan zu einem KLT führen kann und die ganze Konstellation dann kippt. Europa bleibt dann mitunter länger im Einfluss der tropischen Luftmassen da diese wohl nicht, wie gfs noch rechnet, Mitte nächster Woche ausgeräumt werden.

Genau hier liegt die Gefahr das diese Lage zu hoch eingeschätzt und auch gensauso bewarnt wird !!.

Konstellationen in der nahen Vergangenheit zeigen wie schnell sowas in diese Richtung kippen kann... gerade bei der hohen Neigung zu Zyklogenese bei dem vorhandenen Temperatur und Strömungsgradienten.
Kurzlebige Bodentiefs, welche das Modell einfach nicht richtig erfassen kann, haben schon oft vormals interessant aussehende Lagen entschärft!

GFS zeigt nämlich nun auch zunehmend Unsicherheiten bezüglich der Terminierung der Ereignisse sowie deren Intensität und Zugbahn.
Es scheint es auch, als ob GFS den Warmluftvorschub überbewertet wie auch die Strömungs und Druckkonstellation an der Vorderseite, und die Tiefs die über die Norsee und den Skagerrak langziehen kaum Bedeutung beimisst.. Das kann gerade am Samstag, wo uns die verlängerte Trogachse eines Nordseetiefs im Norden streift möglicherweise fatale Folgen haben. Das spiegelt sich auch in der Modellverfikation wieder, die diesem Text unmittelbar folgt.


Vorweg eine Modellverifikation.....
Gerechnet wurden für heute vorher folgende Druckgebiete und Positionen...

Bild
500er im 12z Lauf von Montag
Man beachte das Randtief zwischen den beiden starken Tiefs ! und die Position des Atklantiktiefs und die Druckverhältnisse südlich der beiden Tiefs



Bild
500er Analyse von heute 12 z
Das Randtief ist gar nicht mehr vorhanden und die Strömung ist etwas steiler als vorweg gerechnet.


Bild
850er vom 12er Montagslauf
Hier befindet sich die Spitze der Warmluft im Bereich des Randtiefs.



Bild
850er Analyse von heute
Da aber das Randtief nicht mehr vorthanden ist befindet sich die Warmluft noch weiter zurück.
Hier zeigt sich deutlich was GFS für Schwierigkeiten mit Berechnungen von Randtief und Co hat...

Abgesehen auch vom aktuellen Fall kommen hierdurch viele Unsicherheiten. Dieses schaukelt sich dann im weiteren Zeitverlauf zu großen Schwankungen und zugleich Unsicherheiten den Berechnungen auf und macht daher Berechnungen im längeren Zeitverlauf fast unbrauchbar... aber das ist ja von GFS bereits gut bekannt.




Nun die Analyse zu den nächsten Tagen....


Donnerstag 12.7 12z...

Bild
500er
Hier sieht man das Randtief welches in den nächsten folgenden Tagen das Heft in die Hand nehmen wird...
Das Teiltief zwischen den beiden Zentraltiefs ist nur noch an den Isobaren und dem erkennbaren Höhentrog erkennbar.


Bild
850er
Hier sieht man deutlich das das Frontensystem des Atlantiktiefs schon recht weit okkludiert ist und so die Bahn freigibt für das im südlichen Trogbreich langziehende sixch rasch verstärkende Randtief... Hier wird bereits das Zepter von Tief zu Tief weitergereicht. Der alternde Kern des Zentraltiefs wird dann recht bald im rückseitigen Trogbereich des nun zum stattlichen eigenständigen Tief herangereiften Zyklone.

Bild
Theta-Es
Hier erkennt man nun deutlich den Okklusionspunkt des Frontensystems über England und das nun bildende Frontensystem des Randtiefs überm Atlantik.


Bild
Jet...
Im Bereich des heranreifenden Randtiefs liegt ein Jetmax mit einem Jetdelta.. Daher kommt auch die Stärke und Geschwindigkeit der Entwicklung.

Freitag 13.7 12z

Bild
500er
Hier sieht man gut wie weit sich das Tief nun verstärkt, und nun die dominante Rolle eingenommen hat. Dieses hat vorderseitig eine Verstärkung der Strömung zur Folge.


Bild
850er
Hier sieht man nun wie das Tief die Warmluft vorderseitig regelrecht nach Norden schaufelt...
Ein Gebiet mit starker WLA wird Warmluft Förderband ( Warm Conveyor Belt). Dieses ist mitunter im Satfilm an betreffenden Wolkenstrukturen erkennen. Ich weise dann in den Nowcasts mal drauf hin..


Bild
Theta-Es
Hier sieht man das ganze nochmal recht gut... anhand der Energieverteilung.
Am Kopf der stärksten Warmluftblase, im Warmsektor des Tiefs wird bereits jetzt ein Bodentief gerechnet... Ein Hinweis auf die vorhandene Dynamik.. Hier gibt es dann bereits umfangreiche konvektive Entwicklungen über Spanien...


Bild
Jet...
Am herumlaufenden Jetstreak um den Trog ist Tendenz zum weiteren Austrogen erkennbar.. wohingegen sich der Hochkeil weiter nach Norden schiebt und sich somit das Hoch verstärkt. Daher wird der Druckgradient uns somit auch die Strömungsdynamik entlang der Frontalzone aufrtrecht erhalten und sogar noch verstärkt
Hier können sich durchaus über der Kanalregion weitere Rand und Bodentiefs entwickeln, welche dann das ganze Strömungsfeld beeinflussen, und somit die Lage unsicher machen können.
Das Randtief wird zudem vom Hoch abgedrängt und streiuft uns nur.



Samstag 14.7 12z


Bild
500er
Hier sieht man nun deutlich mit welcher Geschwindigkeit das Randtief nach Norden abziehend gerechnet wird.... und das Hoch über Süd und Mitteleuropa dieses abdrängt. Zudem stellt sich im Bereich vor der Warmluftzunge bei Spanien kurzzeitig schwacher Zwischenhocheinfluss ein.
Zu beachten ist hier der dicht vorbeiziehende Trogbereich. des durchziehenden Tiefs.. Hier sind durchaus in Fortsetzung der Trogachse Konvergenzen zu erwarten... In Verbindung mit der über Deutschland lagernden Luftmasse eine nicht ganz so uninteressante Sache..
Überraschende konvektive Entwicklungen sind daher nicht ganz auszuschließen ... die dann durch den vorhandenen Deckel recht vereinzelt und daher kräftig ausfallen können.


Bild
850er
Hier sieht man wo der Kopf mit der 20er Luftmasse liegt. Über der Biskaya bildet sich an dessen NW Seite das neue Randtief.
Das abziehende Tief hat unterdessen die 15 er Luftmasse über Deutschland hinweggeführt..


Bild
Theta-E
Hier sieht man deutlich die Position der Warmluft. Das SW folgende Frontensystem wird durch ein Gebiet mit NVA und den daraus resultierenden Zwischenhocheinfluss nahezu Standortfest gehalten. Eventuelle sich entwickelnde konvektive Entwicklungen über Deutschland haben mehr als genug Energie zur Verfügung. Es ist dann örtlich mit hoher Blitzaktivität bei ggf vorhandenen konvektiven Systemen zu rechnen.


Bild
Jet...
Deutlich sieht man den Jetstreak in der Frontalzone mit einem schwachen NVA Gebiet über Spanien. Es ist gut zu sehen das die Frontalzone zunächst noch fast ortsfest bleiben wird, bei gleichzeitiger hoher Neigung zu Zyklogenese (Bodentiefentwicklungen)


Bild
Hebung..
Man achte auf das bisschen Hebung was über Deutschland gerechnet wird.... Din Zeichen das die Möglichkeiten zu konvektiven Entwicklungen über Deutschland nicht unbegründet sind.


Sonntag 15.7 12z

Bild
500er.
Hier ist nun das 2te Randtief in voller Entwicklung. Zusammen mit einem Hoch bei Italien wird die Tropische Luft in gemeinsamer Arbeit, durch den starken Druckgradienten zwischen beiden Drucksystemen, nach Norden geschaufelt.
Über Deutschland herrscht Zwischenhocheinfluss, und dieser sorgt für heißes fast ungetrübtes Hochsommerwetter.. zumindest bis in die Abendstunden..... wo die ersten vorlaufenden Entwicklungen über Frankreich und Benelux den Beginn der konvektiven Aktivitäten ankündigen werden.


Bild
850er
Hier nochmal deutlich welche Luftmasse ihre Reise zu uns antritt !!


Bild
Theta-Es
50 er Thetas über Deutschland und 60 er über Spanien... Manm bemerke den kleinen Bereich mit niedrigen Thetas

Bild
Jet..
Hier sieht man nun sehr deutlich wie schmal der Trogbereich nun geworden ist. Deutlich ist das Jetmax im Bereich des Randtiefs über der Biskaya zu erkennen, und zeigt deutlich die Verstärkungstendenzen an.
Desweiteren sieht es bei der starken Meridonalisierung der Strömung am Trog nach einem möglichen Cut Off aus,das hab ich aber bereits im Text weiter oben angesprochen

Bild
Hebung..
Über Nordfrankreich und Benelux werden starke konvektive Aktivitäten gerechnet...
Hier ist ein erster MCS oder vergleichbares denkbar.. Aber auch über Deutschland wird Hebung angezeigt, und zeigt damit die zunehmende Labilisierung und somit die Bereitschaft zu konvektiven Aktivitäten an. Dabei wird es sich über Deutschland , wenn überhaupt, nur um orographische Entwicklungen handeln... Gegen Abend wird das ganze aber dann von Westen her wohl langsam zahlreicher, stärker und aktiver wie dann auch langlebiger und organisierter. Hier ist dann schon das eine oder andere Blitzfeuerwerk möglich.

Wie gesagt der genaue Ablauf kann auch anders sein... Vergesst nie wir haben es hier mit MODELLEN zu tun die das ganze VORRAUSBERECHNEN..



MFG

Eyk
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Beitrag von wettermann » Mittwoch 11. Juli 2007, 23:38

Hi Leute ich habe es geahnt hier ein Auzug vom DWD


Ausblick bis Dienstag, 17.07.07

Am Montag wahrscheinlich noch hohe Wärmebelastung durch
Temperaturen bis 38 Grad, im Westen erste starke Gewitter
möglich. Am Dienstag wahrscheinlich Durchzug einer
Gewitterfront, dabei auch unwetterartige Entwicklungen durch
Starkregen, Hagel und schwere Sturmböen möglich. Danach nicht
mehr so warm.


Super toller Sommer aber ich denke wir müssen uns auch in Zukunft auf so eine Wetterlage einstellen.
Allen einen schönen Abend noch

Edit vom Moderator: Bitte nicht so extrem mit der Formatierung rumspielen. Der Textauszug vom DWD braucht keine rote Schrift, dazu noch mit großer Schriftgröße und Fettdruck. Die rote Farbe sollte den Mods vorbehalten sein - sonst geht mein Beitrag womöglich unter Deinem unter... ;-)

Danke, Sven Lüke



Alles klar Sven Sorry :wink:
Zuletzt geändert von wettermann am Donnerstag 12. Juli 2007, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitrag von foto-erzgebirge » Donnerstag 12. Juli 2007, 11:03

Hallo Eyk,
wieder ein Dankeschön für die sehr genaue Analyse, sehr interessant und spannend, sowie fachlich.
Mal schauen wie das Cut off verbeleibt. Im 18Z: Lauf bestätigte dies noch einmal aber es sind noch etliche Läufe bis an jenem Tag, mal schauen was passiert...

lg
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Beitrag von Eyk » Donnerstag 12. Juli 2007, 13:33

Hallo Bernd..

Wenn man einer bekannten deutschen Boulevard Zeitung glaubt dann ist man schon verloren... die verkündete nämlich den "Endlich Sommer" mit viel Sonnenschein, Hitze und Badewetter... Demnach soll der Samstag und Sonntag ruhig bleiben.... kein Wort von Gewittern oder geschweige denn drohenden Unwettern im weiteren Verlauf... die es zweifelsfrei irgendwo geben wird in absehbarer Zeit
Ich hab denen mit meiner Gestik ein gefiedertes Tier gezeigt und mein Zwerchfell dabei trainiert :)

Abr zurück zu den aktuellen Aussichten in Kurzform ( Es gibt für den 12 Zs Lauf wieder eine Analyse mit ausgewählten Karten).

Der 00z Lauf und auch der 06z Lauf zeigen deutlich das uns da ein dickes Ding ins Haus steht in den nächsten Tagen.

Los geht das ganze womöglich sogar schon morgen mit Warmlufteinschubgewittern.... durch Labilisierung der Schichtung durch die bodeenah hereinkommene Warmluft
Abgesehen davon dürfte es aber meist ruhig bleiben.

Das geht am Samstag bereits mit orographisch ausgelösten Hitzegewittern los, wobei in Teil davon sogar durch Randströmungen ( Konvergenz an der verlängerten Trogachse und durch eine Grenzströmungen ausgelöste querverlaufende
Konvergenz) und des über der Nordsee langziehenden Tiefs, dynamisch und somit elevated ausgelöst werden können. Dabei sind dann insbesondere im Westenm organisierte langelebige Systeme denkbar.
Das betrifft insbesondere NRW und Niedersachsen...Im Osten dürfte es noch weitestgehend ruhig bleiben am Samstag.
Der gestrige 12z Lauf hatte das bereits vorangekündigt , und ich hatte es daher bereits diese Möglichkeit drin

Der Sonntag wird dann schon deutlich aktiver. Das liegt zum einen daran das der Hochdruckeinfluss nun deutlich nachlässt und eine zunehmend labil geschichtete und hochenergetische Luftmasse über Deutschland lagert. Es handelt sich hierbei um Theta-E Werte vobn bis zu 65°c !! bei Taupunkten jenseits der 20°c Marke !

Es sieht danach aus als wenn es zu recht flächiger orographischer Auslöse kommen wird, da eine wirksame Inversion kaum mehr vorhanden ist, was dann Multizellensysteme in allen Spielarten mit sich bringen kann.
Im Westen kann es dann durch die moderate dort herrschende Geschwindigkeitssscherung sogar zu organisierten langlebigen Systemen kommen die den Grundstock zu einem ersten MCS legen können.
Eine gerechnete Zone im SW über Benelux mit niedriger Feuchte ( erkennbar an den niedrigen Theta-E Werten) zeigt an, das auch eine Zone Trockenluft im Spiel ist, welche wohl von dem Zwischenhoch über Italien stammt, und von dem Tief mitangezapft wird. Möglicherweise wird diese sogar über die Alpen geführt bzw westlich boddennah um die Alpen herum. Dann würde hier das Potenzial zu Hagel und Burstereignissen deutlich steigen
Diese bodennahe Trockenluft kann durchaus ein Faktor für örtlich sich verstärkende Systeme sein, mit den dementsprechenden Erscheinungen
Im Osten und auch am Alpenrand ist durchaus auch die Bildung von kleinen Hitzetiefs möglich dievdann ebenfalls für lokal thermische und orographische Auslöse sorgen können. An den Alpen können diese sogar noch etwas stärker ausfallen.

Nach einer nächtlichen kurzen Ruhephase in der Nacht zum Montag geht es dann bei der schnellen Annäherung des 2ten Randtiefs erneut im Westen los. Hierbei sind dann nun von Anfang an organisierte konvektive Systeme drin.
Dieses Tief zieht nun dichter vorbei als das am Samstag und daher passiert dann wohl auch etwas mehr.... Dabei sehe ich das ganze wieder den Westen und teilweise in der Mitte .
Was genau passiert lässt sich jedoch noch nicht genau vorhersagen.

Am Dienstag kommt ein drittes Tief herein welches uns das Hauptgericht bringt und die Luftmasse ausräumt....
Aber dazu später mehr wenn soweit ist....

MFG

Eyk
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Beitrag von Eyk » Donnerstag 12. Juli 2007, 18:57

Hier mal eine Kurzanalyse zu Samstag...

Es kann nämlich bereits an diesem Tag durch die, von dem herannkommenden Tief, mitangezapfte Saharaluft, welche nahe Italien westlich eines Hoch liegt, zu teils kräftigen Entwicklungen kommen

GFS rechnet im 12 er Lauf nun tatsächlich verstärkt das Herumführen der Saharaluft um den westlichen Alpenrand herum nach Süd und Miteldeutschland hinein.

Es entsteht dabei ein deutlicher nicht zu unterschätzender Feuchtegradient (Temperatur bleibt aber nahezu gleich ) der zum einen konvektive Entwicklungen unterdrücken (Cap= Deckel ) und starke konvektive Entwicklungen und Systeme im Randbereich duieser Trockenzone noch unterstützen und verstärken kann. Das schafft daher durchaus Potenzial für Hagel und Schwerwindereignisse.
Das dann sogar die Möglichkeit zu einem starken MCS odgl oder gar einzelnen Superzellen besteht lasse ich da mal im Raum stehen...

Hier die Karten dazu:

Bild
Theta-E gegen 12z
Man beachte die trockene Zone unmittelbar westlich der Schweiz...
Das ist die trockene Luft die im unteren Level um die Alpen herumströmt..
Es wird hier deutlich welche Barriere die Alpen darstellen...
Mansieht auch gut wie sich die tropenluft an der Alpensüdseite staut


Bild
Thetas gegen 18z.
Deutlich sieht man wie sich die Trockenluft sich ihren Weg nach Deutschland herein bahnt....
Man beachte die hohen Thetas über dem Westen und den enstehenden Feuchtegradienten !

Bild
Hebung gegen 12z.... Hier im Westen noch recht stark und an der nordwestlichen Flanke des Trockeneinschubs und im Alpenraum wo sich die Warmluft an der Südseite staut...

Bild
Hebung gegen 18z...
Hier nun verstärkt dort wo sich die meiste Energie befindet und im Alpenvorland nun auch da die Feuchtluft nun auch hier von Süden her einsickert... wie weit es dort Föhn hat und dieses daher zurtrifft ist nicht abzusehen...
Daher erwähnte ich das sich die Systeme über dem Alpenraum und im Westen Deutschlands durch den Trockeneinschub verstärken könnenm und daher eine erhöhte Gefahr zu Extremwetterereignissen besteht..

Bild
500hpa 18z
Hier sieht man deutlich den Druckgradienten und die Strömung mit der die Feuchtluft westlich der Alpen nach Deutschland geführt wird... dabei wird auch die von dem Italienhioch herangeholte Saharaluft mit angezapft...Daher auch der Trockeneinschub.


Bild
850 hpa..
Die gealterte Saharaluft ist an der 20°c in 850 hpa zu erkennen


MFG

Eyk
Die Probleme und deren Verlagerung und das Auftreten derselben tritt ein mit der Änderung des Aggregatzustandes von Wasser.

Daniel L.
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Beitrag von Daniel L. » Donnerstag 12. Juli 2007, 21:06

Hallo Eyk,

sehr schön Geschrieben und Verständlich erklärt. Das Wochenende scheint für Uns NRW'ler echt Spannend zu werden.


Grüße Daniel

wettermann
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Beitrag von wettermann » Donnerstag 12. Juli 2007, 23:10

@Lopez

Wiso spannend?

Daniel L.
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Beitrag von Daniel L. » Freitag 13. Juli 2007, 08:12

wettermann hat geschrieben:@Lopez

Wiso spannend?

meinte ich Gewittertechnisch.


Grüße Daniel

Felix Welzenbach

Beitrag von Felix Welzenbach » Freitag 13. Juli 2007, 11:07

Bild

Hier *staut* keine Tropenluft, sondern es ist einfach die Herdplatte der Alpen, die die 850er mit dem Tagesgang beeinflusst.

Die Modellorographie von GFS rechnet nämlich dort,wo die höchsten Werte sind,den Alpenhauptkamm - der deutlich höher als 850hPa ist.

Daher - nicht zuviel reininterpretieren...

FW

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