[Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Thilo Kühne
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[Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Thilo Kühne » Montag 24. Mai 2010, 19:41

Hallo,

ein weiterer Beobachtungs- bzw. Schadenspunkt: Großröhrsdorf. Aus diesem Bereich wurden Schäden durch einen Wirbelsturm geschildert. Bäume sollen entwurzelt und Dächer abgedeckt worden sein.

Genaueres an Information ist angekündigt.

Quelle: Wetterzentrale Forum, 24. Mai 2010.


Grüße,
Thilo
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Christian Frohs
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Christian Frohs » Dienstag 25. Mai 2010, 19:27

Jep, hab mal Bodo Herold kontaktiert. Er hat bereits Infos an Thomas Sävert weitergeleitet.
Bodo Herold wohnt direkt in Großröhrsdorf und dort am Fluss...
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Christian Frohs
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Christian Frohs » Mittwoch 26. Mai 2010, 17:48

Hallo,

hab die Erlaubnis erhalten, Bodo seinen Sachverhalt hier reinzustellen. Wie gesagt, er lebt in Großröhrsdorf und schildert folgendes:

"
Zu besagter Zeit befand ich mich in meinem Ladengeschäft, um an meinem Fahrrad zu schrauben. Ich holte das Fahrrad aus dem Schuppen. Zu dieser Zeit gewitterte es bereits einige Zeit ("thunderstorm in area"), allerdings war davon fast nur Donner zu hören, der allerdings fast ununterbrochen und es regnete leicht. Bodenblitze habe ich bis dahin keine gesehen und auch während der darauf folgenden Ereignisse war die Bodenblitzrate relativ gering. Während ich die Schuppentür verschloss, wurde es in Sekunden nachtschwarz und begann stärker zu regnen. Bis zu meiner Ladentür sind es etwa 20 Meter. Ich räumte das Fahrrad ins Geschäft, da begann es zu hageln. In Schnitt etwa in der Größe von 2-€-Münzen. Ich stellte mich in die geöffnete Ladentür, um das Spektakel aus sicherem Schutz zu beobachten. Nur Sekunden später verstärkte sich der Wind auf Orkanniveau (Ich hab in 37 Jahren so einen Sturm noch nicht live gesehen !). Leider habe ich von unserer Lage aus keine Horizontsicht, da wir quasi der tiefste Punkt des Rödertals sind. Daher kann ich nichts greifbares zu einer möglichen Rüsselbildung sagen. Ich kann nur das merkwürdige Heulen anführen, dass der Sturm verursachte und ich kann aussagen, dass ich in etwa 100-150 Metern Entfernung buschgroße Astknäule habe in vielleicht 25 Metern Höhe einige Zeit "in der Luft tanzen sehen" - also bei leichter Höhenveränderung im Kreis fliegend. Das Phänomen verzog sich dann in eine bestimmte Richtung. Dazu komme ich gleich.
Schadensbilanz: Ich bin eine Erkundungsrunde gefahren, um zu sehen was passiert ist. Dabei sind mir ein paar Details aufgefallen, die vor Jahren mal von Ihnen gelernt hab. Es gibt m.E. eine "Schneise", die sich (das ist die Region, die ich gestern Abend abgeradelt habe) aus westlicher Richtung (Praßerstraße quer über unsere Radeberger, über das Lehngut dann auf einer Linie zwischen Westende der Bachstraße/ Ecke Großmannstraße zwischen Bach- und Parkstraße bis zur insolventen Sunfilm AG (Pulsnitzer Str.) zieht.
Auf dieser Schneise habe ich die größten Schäden gesehen (z.B. entwurzelte Bäume die eigentlich geschützt direkt an Hauswänden standen, starke Entlaubung, herumliegende Äste etc. Nur wenige Meter daneben gibt es Strecken, wo kaum ein Blatt abgerissen wurde. Das gleiche bezieht sich auf meine Fahrt in die "Oberstadt"- also Richtung Osten (Bretnig-Hauswalde). Dort habe ich heute Morgen ab Kreuzung Bischofswerdaer/Pulsnitzer Str. kaum Laub oder Schäden gesehen. Am Lehngut wurde eine metallene Dachverkleidung "aufgewickelt".
In westlicher Richtung (Praßerstraße 5) weis ich, dass es bei einer Bekannten mehrere Bäume ernstlich beschädigt bzw. entwurzelt hat und ein Fahrzeug beschädigt wurde. Das würde auch der Zugrichtung des von mir beobachteten fliegenden Gebüschs entsprechen.
Im weiteren Umkreis ist mir zu Ohren gekommen, dass die Bahnstrecke Dresden-Kamenz gesperrt war (SEV fährt bei uns vorbei) und es wohl auch auf der BAB A4 mit oder an der Abfahrt Pulsnitz zu Störungen gekommen ist.
Die Feuerwehr und das THW waren bis in die Nacht im Einsatz.
Die Feuerwehr geht übrigens von 2 Fällen aus.
Übrigens hat es in Radeberg das Krankenhaus abgedeckt und zwischen Radeberg und uns muss es eine Strecke geben, wo (Zitat Feuerwehrmann) auf 300 m alle Bäume umgelegt wurden, die da waren und selbst starke Bäume gezogen wurden, wie Streichhölzer.
Wenn ihr wollt, versuch ich morgen (Do) mal den zuständigen Förster zu erreichen. Den kenne ich zwar, aber der ist immer nur Donnerstags für eine Stunde erreichbar. Vielleicht hat der noch paar Infos (Fallmuster etc.)."

Dieses Bild gehört noch dazu. Quelle: Bodo Herold
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weitere Bilder (Bilder 7-17):
http://www.wetteronline.de/fotos/2010/0 ... _Osten.htm" onclick="window.open(this.href);return false;

Gruß
Chrischi
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Thomas Sävert
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Thomas Sävert » Mittwoch 26. Mai 2010, 20:14

Hallo zusammen,

für Großröhrsdorf halte ich einen Tornado für sehr unwahrscheinlich. Die vorliegenden Augenzeugenberichte sprechen deutliich dagegen. Die Schäden auf einer Breite von 2-3 km passen sowieso nicht ganz zur übrigen Schneise - meine Meinung.

Grüße, Thomas Sävert
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Markus - 7km sw von Pirna
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Markus - 7km sw von Pirna » Donnerstag 27. Mai 2010, 00:09

Hallo,
also was die Forstschäden am Ortseingang von Großröhrsdorf angeht, kann ich aufgrund der Fallmuster ein lineares Ereignis ausschließen.
siehe:
http://www.wzforum.de/forum2/read.php?8 ... sg-1885270" onclick="window.open(this.href);return false;

Gruß, Markus

Thomas Sävert
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Thomas Sävert » Donnerstag 27. Mai 2010, 08:13

Hallo Markus,

Deine Untersuchung bezieht sich aber vor allem auf Kleinröhrsdorf und den Wald zwischen Klein- und Großröhrsdorf. Im Ort selbst beschreibt z.B. ein Anwohner das Geschehen so:
Hier in Großröhrsdorf (01900 PLZ) war es definitiv kein Tornado. Das war eine horizontale Walze die sich wie im Teppichladen drehte. Die Umdrehungsgeschwindigkeit war so zwischen 0,5 bis 1min pro Umdrehung. Die Windgeschwindigkeit bis die Walze genau über uns war, würde ich schätzen auf stark windig, aber kein Sturm, schlagartig setzte dann Sturm ein welcher unschätzbar war, aber nicht böig, wie bei Kyrill, sondern einige Minuten praktisch gleichmäßig. Als Laie würde ich sagen das waren Fallwinde. Gleichzeitig setzte starker Hagel ein, der sich vorher durch türkise Farbe nach der Walze ankündigte. In den Medien wird berichtet, daß die Schadensbreite etwa 50-100m gewesen sein soll. Das ist defintiv für viele Orte falsch. Da die Medien wenigsten eine Vielzahl von Schäden darstellen und meine Beobachtungen, die ich in zwei Tagen mit dem Radel abgefahren habe, beträgt die Schadensbreite mit umgestürzten Bäumen und beschädigten Dächer etwa 2-3km. Zumindest in der Region Großröhrsdorf. Nach meinem Ort Großröhrsdorf Richtung SE war in etwa 5 km alles vorbei - keine Schäden mehr.
Grüße, Thomas Sävert
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Axel F.
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Axel F. » Donnerstag 27. Mai 2010, 08:15

Saubere Arbeit Markus, da bleibt für mich dann ja nur noch der weiße Fleck um Seligstadt übrig und Bühlau schau ich mir auch nochmal an. Und den Gagenförschtern werd ich eins husten, wenn die mich vom Wald wegscheuchen wollen :D

Ich hoffe, daß Du damit Thomas überzeugt hast, daß der T bei Großröhrsdorf noch lebte :wink:

Großröhrdorf selber innerhalb der Schneise hab ich von Anfang an angezweifelt

Markus - 7km sw von Pirna
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Markus - 7km sw von Pirna » Donnerstag 27. Mai 2010, 11:23

Hallo,
es ist natürlich hinterher nur schwer rauszufinden, welche Schäden im Detail auf die Kappe des T gingen.. wenn man mal die STrecke Wallroda bis mittig Großröhrsdorf nimmt, sind das ja 5km.. im Grunde können ja nicht alle die auf dieser aufgetretenen Linie vom Tornado stammen.
Am Südende der Zelle gabs wohl eher geradlinige Schäden, auch an anderen Orten.
Im richtigen Kern der Zelle gings sicher auch wüst zu, da können natürlich auch starke Böen eingelagert gewesen sein. Selbst die Böenfront der fortgeschrittenen SZ kann schon beim Durchzug Dächer beschädigt haben. Die Beschreibung des Augenzeugen geht eher in die Richtung Böenwalze...... auf jeden Fall gab es tornadische Schäden im Waldgebiet zwischen Klein- und Großröhrsdorf, das liegt auch voll in der großen Schneise.

Gruß, Markus

ps: auf dem Radarbild in mitten des Hookechos nördl. Kleinröhrsdorf wohl der T, das passt zu den Standort der Waldschneißen
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Thomas Sävert
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Thomas Sävert » Donnerstag 27. Mai 2010, 12:49

Axel F. hat geschrieben:Saubere Arbeit Markus, da bleibt für mich dann ja nur noch der weiße Fleck um Seligstadt übrig und Bühlau schau ich mir auch nochmal an. Und den Gagenförschtern werd ich eins husten, wenn die mich vom Wald wegscheuchen wollen :D

Ich hoffe, daß Du damit Thomas überzeugt hast, daß der T bei Großröhrsdorf noch lebte :wink:

Großröhrdorf selber innerhalb der Schneise hab ich von Anfang an angezweifelt
Hallo Axel,

das hab ich ja nie angezweifelt. Ich wollte damit nur sagen, dass es in Großröhrsdorf selbst keinen T gab - wie Du ja auch schreibst.

Grüße, Thomas Sävert
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Axel F. » Donnerstag 27. Mai 2010, 20:04

Bin grade wieder rein von meiner Inspektionstour und kann mit Sicherheit sagen, daß der Tornado die B6 NICHT überquert hat. Bin die Strecke Rossendorf - Großhartau dreimal heute abgefahren, weder auf den feldern noch den angrenzenden Waldstücken auch nur ansatzweise Schäden. Der damit südlichste Punkt, der vielleicht ein rotierendes Ereignis erahnen läßt und der aber auch ohne "Vorspur", befindet sich genau zwischen Seligstadt und Arnsdorf - kleinräumig, einzelne Bäume und verwirbeltes Sumpfgras im Unterholz wie auf der Wiese. Aber auch da würde ich eher von nem burst ausgehen, da die Fallrichtungen ausschließlich Süd bis Ost sind.

Ich schreib dann mehr dazu und stell die Fotos samt Karte hier Online. Fischbach, südliches Arnsdorf, Seligstadt und westliches Großhartau - Fehlanzeige. Natürlich konnte ich nicht in jeden Vorgarten schauen. :lol:

Thomas Sävert
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Thomas Sävert » Freitag 28. Mai 2010, 10:22

Hallo Axel,

Du hättest mal kurz hinter dem Waldende der Massenei an der Straße von Großröhrsdorf nach Seeligstadt hinter einem Gartengrundstück nach rechts abbiegen und die Schneise betrachten sollen. Auch beim Abbiegen von der B 6 und von dort ca. 2km in Bühlau war noch eine kleine Schneise zu erkennen. So wurde mir berichtet.

Grüße, Thomas Sävert
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Axel F.
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Axel F. » Freitag 28. Mai 2010, 11:41

Kann sicher sein, aber eine "lückenlose" Schneise, sprich Querung der B 6 am Boden erfolgte definitiv nicht.

Die Winde sind sicher ab Wallroda nur noch sporadisch mal runtergekommen, ab da kann man von keiner Schneise mehr reden. Das meinte ich damit. Und ob die Einzelschäden noch tornadischen Ursprungs sind, wird schwer nachzuweisen.

Die Große hat das Kabel der Kamera verschleppt, kommt dann von Klassenfahrt wieder, eher kann ich leider die Bilder von Seligstadt nicht entladen :D

Norbert Rupsch
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Norbert Rupsch » Freitag 28. Mai 2010, 17:36

Hallo Markus,

gab es bei Randhäuser Schäden?

Danke
Norbert

Markus - 7km sw von Pirna
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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Markus - 7km sw von Pirna » Freitag 28. Mai 2010, 23:04

Hallo Norbert, gute Frage.. in dem Dorf war ich leider nicht.
Interessant wär in diesem Zusammenhang noch das Waldgebiet zwischen Randhäuser und Wallroda. Das liegt theoretisch zu weit südlich für die große T-Schneise, aber wie in meinem verlinkten WZ-Beitrag zu sehen ist, gabs knapp östlich Wallroda auch Schäden.

Gruß, Markus

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Re: [Status=?] 24.05.2010 - Großröhrsdorf (BZ|Sachsen)

Beitrag von Axel F. » Samstag 29. Mai 2010, 14:57

Hier nun mein bescheidener Beitrag zur Schadens Annelise :wink:

Das rot eingezeichnete Areal bin ich abgefahren bzw. konnte ich zu 100% einsehen und wegen möglichen Schäden in Augenschein nehmen. Direkt an der B6 von Kreuzung Rossendorf bis Großhartau gab es wie schon erwähnt keinerlei Hinweise auf irgendwelche Schäden. d.h. der Tornado war spätestens in diesem Bereich nicht mehr "durchgängig" am Boden.

Bei Bühlau habe ich von der B6 aus einge Verwirbelungen im Rapsfeld ausmachen können, Markus hat dies aber schon dokumentiert.

Bild

zwischen Seeligstadt und Arnsdorf befindet sich eine Stelle, wo ein kleineres Waldgebiet von der masseneistraße geschnitten wird, der rest sind im Wesentlichen bestellte felder, die keinerlei Hinweise auf Bodenkontakt preis gaben. Aebr eben dieses Waldgebiet. Die Foto/Schadenspunkte und Fallrichtungen hab ich mal eingezeichnet:

Bild

Schaden 1: mittig gebrochene Eiche (Durchm. ca. 15-20cm), Fallrichtung Ost

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Schaden 2: Am Stumpf niedergedrückt, Durchmesser knapp 10 cm, Fallrichtung (nördl.)Ost

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Schaden 3: Mittig gebrochene Buche, Durchmesser >20cm, Fallrichtung Südost

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"Schaden" 4: Verwirbelte Wiese. Die Verwirbelungen hören vor der Baum/Heckenkante plötzlich auf und gehen auch nicht im dahinterliegenden Feld weiter.

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ich dachte anfangs, diese Graswirbel könnten u.U. vom Hagel oder Starkregen herrühren, sind aber in gleicher Intensität auf der "Wiese" wie im Wald, der doch durch das relativ dichte Blätterdach gewissen Schutz bietet vorhanden. Hier noch 3 Bilder, welche die unterschiedliche Richtung des platten Grases sowie die "Schneise" im Wald darstellen. Im Wald wie auf dem Wiesenstück sind diese Erscheinungen zwischen plattem und verschont gebliebenem Gras ziemlich scharf abgegrenzt.

Bild

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