[Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

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Axel F.
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[Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Axel F. » Donnerstag 23. August 2012, 07:08

Basierend auf einem Hinweis von Matthias aus Dresden in der WZ:

http://www.wzforum.de/forum2/read.php?2 ... sg-2496276" onclick="window.open(this.href);return false;

und nach Durchsicht der heutigen Presse, vor allem wegen dem Bild hier (verlinkt aus dem SZ Bericht) - siehe hier:
http://www.skywarn.de/forum/viewtopic.p ... 104#p65104" onclick="window.open(this.href);return false;
...Das Unwetter stoppte auch den Zugverkehr auf der Bahnstrecke Dresden–Prag. In Pirna-Obervogelgesang stürzten auf etwa 400 Metern Länge Äste auf die Oberleitungen. Von 6.50 Uhr bis 10 Uhr musste die Strecke gesperrt werden.
Bild


Location:
http://maps.google.de/maps?hl=de&ll=50. ... 2&t=h&z=14" onclick="window.open(this.href);return false;

Das Radar gibt 6:45 eine mittlere Intensität beim Frontdurchgang an der Stelle her.

Thomas Sävert
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Thomas Sävert » Sonntag 26. August 2012, 12:16

Hallo zusammen,

das müsste man sich mal anschauen:
Gewittersturm bedroht eine Existenz
Von Henriette Wienhold
Der Sturm am Mittwoch in Obervogelgesang verwüstete Uwe Burgardts Grundstück. Er weiß nicht mehr weiter.
Bild vergrößern

Baumchaos am Hang: Uwe Burgardt fürchtet, dass vom Sturm entwurzelte Bäume auf sein Haus in Obervogelgesang rutschen. Wie er den Windbruch beseitigen soll, weiß er nicht. Foto: Marko Förster
Am Mittwochmorgen – es soll laut Uwe Burgardt genau von 6.30 bis 7 Uhr gedauert haben – zog ein tornadoartiger Sturm über Obervogelgesang. Er fegte durch Waldstücke, in denen jetzt große Kerben prangen. Zahllose Bäume sind umgestürzt, abgeknickt oder dicker Äste beraubt. Eine Sturmschneise befindet sich direkt auf Uwe Burgardts Grundstück. Er hat Glück gehabt: Die Bäume sind nicht auf sein Haus gefallen, sondern am Hang liegen geblieben. Und werden wahrscheinlich noch eine Weile dort liegen bleiben.

Allein jedenfalls kann er das Chaos nicht beheben. Burgardt schätzt die Anzahl der entwurzelten und umgeknickten Laubbäume auf 30 bis 40. Zwei 150 Jahre alte Mauern sind ebenfalls zerstört. Man kommt schlecht heran. Um das verwüstete Areal zu durchqueren, braucht es viel Geduld und vor allem Mut. Einen Weg gibt es nicht, der frühere ist unbegehbar. Was kann Burgardt tun, um die Hinterlassenschaft des Sturms zu beseitigen?

20 Jahre Feuerholz

Die Versicherung zahle jedenfalls keinen Cent, sagt Burgardt. Der alte Vertrag beinhalte alles Mögliche: „Erdbeben, Steinschlag, …“ aber von Sturmschäden ist da keine Rede. Uwe Burgardt, der früher als Bootsmann und Kellner arbeitete, ist 62 Jahre alt und noch kein Rentner. Er müsse unfreiwillig Hartz IV beziehen, erzählt er. Eigentlich will er gerne wieder Kellner sein, aber wegen seines Alters sei es schwierig, Arbeit zu finden. Jetzt hat er theoretisch genug zu tun. Aber praktisch ist es für ihn unmöglich, den Sturmschaden auf seinem Grundstück eigenständig aufzuräumen. Burgardt ist ratlos. „Allein hätte ich hier Jahre zu tun. Aber was soll ich machen?“ Das einzig Gute an der Sache, scherzt Burgardt: „20 Jahre Feuerholz“.

Dabei hat er es selbst nicht gerade leicht. Seine Mutter, der das Haus gehört, muss er versorgen, Geld für die notwendige Sanierung ist keines da. „Eigentlich müsste da eine Stützmauer hin“, sagt er. Ein bisschen weggeräumt hat er schon, aber nur kleinere Äste. Manches mehr könnte er versuchen klein zusägen. An vielen Stellen ist das aber unmöglich, zu gefährlich. Ein großer Baum liegt inmitten des Waldstücks. Dass er nicht herunterrutscht und gegen die Hauswand kracht, liegt wahrscheinlich allein an den gelösten Steinen der Mauern, die unter dem Stamm festgekeilt liegen.

Mit einem solchen großen Chaos hatte Burgardt nicht gerechnet, als er am Morgen vom Wüten des Sturms geweckt wurde. Sein Fenster stand offen. Als er hinausblickte, bogen sich die Bäume im Wind, von einer Seite zur anderen wurden ihre Kronen herumgeschleudert. Allein hinterm Haus zerriss es sieben bis acht Bäume. Auch die Tomaten und Sonnenblumen im Garten mussten dran glauben. Uwe Burgardt selbst begeht den hinteren Teil des Hangstücks eher selten. Durch die Verwüstungen ist es nicht gerade einfacher geworden. Auf der mit Laub bedeckten Erde rutscht man schnell aus, überall liegen Baumteile. Eigentlich ist Uwe Burgardt auf die Hilfe einer Fachfirma angewiesen. Er weiß nicht, wie er sie bezahlen soll.
Quelle: Sächsische Zeitung, 25.08.2012

Vielleicht kann man dort etwas bei den Fallrichtugn erkennen? Ist jemand aus der Region?

Grüße, Thomas Sävert
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Axel F.
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Axel F. » Sonntag 26. August 2012, 12:33

Ich hatte Donnerstag/Freitag leider zuviel zu tun, dank gewitter und zahlreichen Routerschäden :D - wollte eigentlich noch dort hin.

Es gibt nur eine offizielle holprige Zufahrt in diesen Ortsteil (und 3 km Elbradweg von Pirna). Markus ist ja auch dort dran, wohnt ja nur 15 km weg. Hab nur noch keinen Eintrag gelesen, muß ihn mal anmailen:

http://www.wzforum.de/forum2/read.php?2 ... sg-2496503" onclick="window.open(this.href);return false;

Markus - 7km sw von Pirna
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Markus - 7km sw von Pirna » Sonntag 26. August 2012, 15:53

Hallo zusammen,

ich werde mir das morgen zusammen mit einem Redakteur der Sächsischen Zeitung ansehen...

Gruß, Markus

Markus - 7km sw von Pirna
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Markus - 7km sw von Pirna » Montag 27. August 2012, 21:57

Abend!
Sehr sonderbarer Fall... Schadensspur setzt erst mitten im Wald am eher geschützten Hang an.
Sehr kleinräumig - eine ganze Reihe Buchen mittig weggeknickt, Fallrichtung recht einheitlich Rtg Ost.
Tlw. entwurzelt, wobei die Bäume auf den Sandstein-felsigen Terrain eher flach verwurzelt sind.

Bild
_DSC0080b von Markus - Pirna - Album.de

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_DSC0082b von Markus - Pirna - Album.de


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_DSC0093 von Markus - Pirna - Album.de


Karte mit ca. eingezeichneten Schadensgebiet- es liegt direkt am Malerweg, zwischen Obervogelgesang und Naundorf oberhalb der Bahnlinie.
Das beschriebene Schadensgebiet von Thomas' eingestellten Zeitungsartikel liegt in der Verlängerung rtg. Osten unten an der Elbe.

Was dort letzlich am Werk war, weiß ich nicht - habe mich mit definitiven Aussagen auch zurückgehalten.

Gruß, Markus

Axel F.
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Axel F. » Mittwoch 29. August 2012, 06:01

Danke Markus, sieht also eher nach einem breiten heftigen Burst aus, denn die Buchen im vollen Saft knicken ja nicht so ohne weiteres um.

Die SZ hatte gestern und heute aber leider noch nix drin.

Axel F.
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Axel F. » Samstag 1. September 2012, 09:53

aus der heutigen SZ:
STRUPPEN

Aufräumen in Struppen nach dem Gewitter

Die Struppener Straße zwischen dem Ortsteil Ebenheit und dem Ortseingang von Struppen ist seit gestern wieder befahrbar. Bis in die Mittagsstunden hatte die Straßenmeisterei umgestürzte Bäume gefällt, zersägt und beräumt. Auch private Waldbesitzer brachten ihre Flächen entlang der Straße in Ordnung. Eine Kehrmaschine beseitigte die letzten Spuren und – soweit möglich – die Schlammreste, die der Regen vom Feld auf die Straße gespült hatte. Ein Gewitter hatte am Donnerstagnachmittag die Schäden angerichtet.

Nicht passierbar ist nach wie vor der Malerweg zwischen Struppen und Obervogelgesang. Dort waren vorige Woche Bäume auf den Weg gestürzt. „Eine Beräumung findet nicht statt“, sagt Waldbesitzerin Annegret Jesser-Wickel. Das sei aus ökonomischer und ökologischer Sicht nicht tragbar. Fraglich sei, ob das Holz überhaupt zu einem rentablen Preis verkauft werden könne.

Für die Begehbarkeit des Malerweges sei sie nicht zuständig. „Ich habe die Verantwortlichen beim Tourismusverband Sächsische Schweiz, der Gemeinde Struppen, den Wanderwegewart, Landratsamt und Sachsenforst informiert“, sagt sie. Ob der Malerweg gesperrt wird, war vom Tourismusverband gestern nicht zu erfahren.
(hw)
Zum vorgestrigen Ereignis wird Markus oder ich heute oder morgen hier noch nen Fall aufmachen, sind gerade bei der Dokumentation mit dem Einschätzung, daß ein Verdacht gerechtfertigt ist. 5 km "Pfad" wenigstens 180 Grad Fallrichtungen, Entwurzlungen, Stammbrüche, Astbrüche, kleine Verfrachtungen soviel schonmal vorab

Axel F.
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Axel F. » Dienstag 4. September 2012, 08:37

und nochmal Nachwehen des Sturms:
Streit um umgestürzte Bäumeauf dem Malerweg
Von Heike Wendt
Der Tourismusverband fordert die Beräumung durch die Eigentümerin. Diese weigert sich.
Eigentum verpflichtet. Auch dazu, die Infrastruktur auf neu erworbenen Waldflächen zu erhalten, sagt Klaus Brähmig, Vorsitzender des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz. „Ich kann nicht verstehen, warum sich Waldeigentümerin Annegret Jesser-Wickel so vehement wehrt, die umgestürzten Bäume auf dem Malerweg zu beräumen.“

Zwischen Naundorf und Obervogelgesang waren mehrere Bäume nach heftigen Stürmen umgestürzt. Seitdem blockieren sie an mehreren Stellen den Wanderweg. Dieser wird seit über 200 Jahren genutzt, lange bevor die Waldflächen um die Bärensteine von der Treuhand an die neue Eigentümerin verkauft worden waren. Zudem hatte ihr die Gemeinde in Sachen Verkehrssicherung mehrfach Entgegenkommen signalisiert. Sie hatte angeboten, die Wege zu pflegen. Ein Vertrag kommt seit Jahren nicht zustande.

Gemeinsam mit Struppens Bürgermeister, der Nationalparkverwaltung und dem Forst will der Tourismusverband durchsetzen, dass die Waldeigentümerin ihren Verpflichtungen nachkommt und den Weg für die Öffentlichkeit freihält. Konkrete Termine sind noch nicht benannt. Eine Sperrung oder Umverlegung des Weges steht für Brähmig nicht zur Debatte.
Quelle http://www.sz-online.de/Nachrichten/Pir ... id-3147204" onclick="window.open(this.href);return false;

Axel F.
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Axel F. » Mittwoch 5. September 2012, 20:24

Ich hab mir das nochmal von der gegenüberliegenden Seite in der Totalen angeschaut. Ziemlich einheitliches Fallmuster in Zugrichtung hangabwärts und auch nur dort, ich stand genau über der Elbe, dort wo eine Verlängerung hätte sein müssen, dort waren Null Schäden. Ich gehe hier von einem linearen Ereignis, ggf. Böenfrontwirbel aus, der in der Thermik des Elbtals zur Bestform auflief. Bilder morgen.

Axel F.
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Axel F. » Montag 10. September 2012, 07:03

sorry, die Zeit war in den letzten Tagen bissel knapp.

Hier mal die Karten mit meinen Einzeichnungen, so wie ich das nachvollziehen kann, ergänzend zu Markus´ VorOrtBildern.
Der Pfeil rechts oben markiert den Fotostandort am Wehlener Steinbruch für die Bilder des ganzen Bereiches, "leider" sehr stark bewaldet, daß man sich nur Lücken suchen kann. Auffallend ist, auf der Karte rechts zwei separierte Schäden sowie auf der gegenüberliegenden Elbseite Baumschäden unmittelbar am Ufer, wo starke Äste einfach in die Elbe "gefallen" sind, damit nicht in der Hauptfallrichtung des Hanges lagen. Es wurde extra ein Beräumungsschiff heranbeordert, was die Äste aus der Elbe gezogen hat und das ich durch puren Zufall abgefangen hab. Ebenso kurios ist, daß am Gegenhang sowie unterhalb des Bahndammes (der liegt etwa 8-10 m über der Talsohle) noch nichtmal irgendwelche Kleinstschäden ersichtlich sind. Im Elbtal herrscht direkt an der Talsohle (Bodenwind) eine ziemlich stetige Windrichtung stromaufwärts, in diesem Fall aus nordwest. Ein Fakt, der sich bis zur Elbmündung hinzieht und den mir Benutzer des Elbradweges immer wieder bestätigten.

Bild

Hier die Fotos vom "dubiosen" Fall.

Bild
Es beginnt ab der Abbruchkante zum Elbtal, Schäden oberhalb sind nicht bekannt


Bild
Noch paar Details


Bild
Das ganze Schadensausmaß
Link zum Bild in Originalgröße für Details (ist was für den Forstexperten ;) )
http://www.oberlausitz24.com/20120822obv/1208223g.JPG" onclick="window.open(this.href);return false;

Bild
separater Schaden ca. 100-150 m stromaufwärts


Und hier von der Talsohle aus:

Bild
Auf etwa Firsthöhe verläuft der Bahndamm, darüber beginnen, vom Tal aus schwer sichtbar die Schäden.


Bild
das Lastschiff, was per Kran die starken Äste aus dem Elbschlamm fischte

Bild
auf etwa dieser Breite gab es an allen ufernahen Bäumen Schäden


Und nun müssen die Experten mal ran, was das gewesen sein könnte. Besonders der Link zum hochauflösenden 3. Bild könnte in Bezug auf die Fallrichtungen des doch sehr steilen Hanges eher noch Aufschluß geben, ich finde, ein reiner Burst hätte hier eine geradere Fächerung abgeben müssen. Dazu die massiven Kronenbrüche neben den zahlreichen Entwurzelungen muten schon eigenartig an.

Thomas Sävert
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Thomas Sävert » Freitag 14. September 2012, 15:57

Hallo Axel,

vielen Dank für die weiteren Fotos. Die unterschiedlichen Fallrichtungen fallen zwar sehr auf, aber bei einer solchen Hanglage an einem Fluss bin ich sehr skeptisch, daraus ein eindeutiges Tornadoindiz abzuleiten. Möglich ist vieles, aber nachgewiesen ist da für mich noch nichts - in keine Richtung.

Grüße, Thomas Sävert
Tornadoliste Deutschland
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Axel F.
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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Axel F. » Freitag 14. September 2012, 16:36

Ist schon klar. Icc denke, unsre diesjährigen 4 !! Ostsachsenfälle werden wir versuchen (wieder) als Mitternachtsaktion bei der Skywarn JHV zu klassifizieren - oder eben auch nicht.

der Fall mit den erhärtendsten Indzien für einen T dürfte Saupsdorf sein.

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Re: [Verdacht] 22.08.2012 - Obervogelgesang (PIR|SX)

Beitrag von Forstexperte » Freitag 14. September 2012, 21:27

Hallo Axel,

auch von mir danke für die Bilder.
Hab mir auch das große genau angesehen.

Komme da leider auch nur zum gleichen Schluss wie Thomas.
Aufgrund der extremen Hanglage ist hier alles möglich.
In ebener Lage würde ich bei solch einem Schadensbild allerdings klar zu Tornado tendieren.
Die max. Internsität des Ereignisses sehe ich bei deutlich T4/F2.

Mal sehn was, bei der JHV so herauskommt. Waren ja ein paar interssante Fälle da bei Euch in der Gegend...

Viele Grüße, Martin
Melle-Wellingholzhausen, 20 km sö. Osnabrück

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