Spotter: Potenzial nutzen

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Arcus
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Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Arcus » Montag 11. Mai 2015, 19:20

Hallo,

nach jedem medienwirksamen Unwetter ist zu beobachten, dass vorzugsweise auf Facebook viele Seiten gegründet werden, damit unter dem Vorwand von präzisen und schnellen Gewitterwarnungen in Zukunft besser und wirksamer vor extremen Wettererscheinungen gewarnt werden kann. Die bestehenden Strukturen werden bemängelt und es herrscht blinder Aktionismus. Es muss unbedingt eine Facebookseite her auf die man alle möglichen Leuten einlädt. Es gibt zwar kein Konzept, weil man dies erst erarbeiten muss und keine Mittel mit denen man das vernünftig umsetzen kann (Software, Finanzen, Kompetenz), aber dennoch hat man bald 10.000 Leute zusammen. Nach genau diesem Prinzip ist die Seite Unwetteralarm Deutschland entstanden, die in Vergangenheit durch unglückliche Äußerungen nicht immer ihre Kompetenz unter Beweis stellen konnte.

Diese Seiten funktionieren nach dem Prinzip "helf yourself". Es werden Leute angeworben, die ehrenamtlich helfen wollen und Zeit haben. Leider haben diese meist auch keine Ahnung von Wetter, geschweige denn von Synoptik oder Radarmeteorologie und behelfen sich dann folglich, indem sie sich entweder oberflächliche Kompetenz aneignen (und dann Modellkarten 1:1 ablesen) oder amtliche Warnungen vom DWD kopieren und als ihr Werk veröffentlichen.

Schwerwiegend ist in diesem Fall auch die Behauptung, dass man keine Konkurrenz zu Skywarn Deutschland o. Ä. darstellen will. Genau das sind sie aber, da Leute, die eine solche Seite dann abonnieren, nie mehr auf die Idee kommen zu anderen Organisationen zu kommen, welche mehr ausrichten können.

Es hilft nur weiter, wenn man behördliche (oder behördlich gewollte) Institutionen unterstützt. Private Seite bringen nichts, da sie weder gefördert werden, noch großartig beachtet werden. Einrichtungen wie Skywarn haben ein gut aufgebautes Umfeld und Konzept, das aber mangels Leute nicht so gut ausgeschöpft und umgesetzt werden kann.

Es würde so viel Potenzial von allen Hobbymeteorologen geben, wenn man an einem Strang zieht. Aber jeder kocht sein eigenes Süppchen und deswegen werden wir in Deutschland auch in 20 Jahren nicht im Ansatz die Bedingungen wie in den USA haben. Hierzulande ist Likegeilheit und Egodenken anscheinend wichtiger als Effizienz, die der Bevölkerung helfen würde. Facebookwarnungen sind zwar ein guter Ansatz, aber Warnungen via Radio oder Fernsehen wären viel effizienter. In Zeiten wo Rundfunkanstalten die eigenen Meteorologen wegrationalisieren und die Vorhersage zukaufen wird keiner mehr akut vor Gewittern warnen können.

Beispielseite der neuerlichen Entwicklung:
https://www.facebook.com/OrtsgenaueEcht ... en?fref=ts
Ortsgenaue Echtzeitunwetterwarnungen - OEU
edit: die Seite wurde wohl gerade verborgen, hat aber bereits nach einem Tag knapp 2.000 Likes.

Dazu ein plakatives Beispiel:
In einem kleinen Dorf brennt ein Haus nieder, die Feuerwehr war nicht gut ausgestattet und personell unterbesetzt. Es sterben Menschen.

Normal anzunehmende Vorgehensweise::
Man unterstützt die bestehende Feuerwehr.
Man tritt bei, verteilt die Aufgaben und versucht das bestehende Konzept nun mit mehr Mitteln und Möglichkeiten umzusetzen.

Facebook:
Man gründet eine neue Feuerwehr direkt neben der alten und versucht mit ein paar alten Gartenschlächen und großen Reklamen das Heft in die Hand zu nehmen. Denn mit zwei schlecht ausgerüsteten Feuerwehren ohne Atemschutzgeräte lässt sich in Zukunft jeder vor Rauch und Flammen retten.


Zusammenfassung:
Es ist eine Aufgabe der Skywarnmitglieder, die Interessierten auf Facebook bevorzugt nach Unwetterereignissen einzusammeln. Allein an Unwetteralarm sieht man, dass offensichtlich eine Interessensgruppe von knapp einer halben Million vorhanden ist. Leute über Facebook mobil zu machen ist jedenfalls nicht schwer, wie man sieht.

Daher sollten wir schnellstmöglich versuchen die Basic Spotter auch via Facebook zu gewinnen und in das Projekt Skywarn einzugliedern!

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Ansgar Berling
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Ansgar Berling » Dienstag 12. Mai 2015, 08:41

Hallo, nur soviel: Es stecken oft ganz andere Leute hinter diesen Gruppen als Augenscheinlich zu vermuten ;-) .

Mehr dazu auf der nächsten JHV.

VG

Ansgar

P.s.: Klar kann jeder für Skywarn werben, davon hält euch niemand ab :mrgreen:
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von bärenfänger » Dienstag 12. Mai 2015, 10:23

Ansgar Berling hat geschrieben:P.s.: Klar kann jeder für Skywarn werben, davon hält euch niemand ab :mrgreen:
Mach ich immer und überall :P

Aber ich finde "mehr dazu auf der nächsten JHV" etwas spät, da die Saison JETZT ist und nicht zur JHV.
Es wird noch weitere Unwetter und Tornados geben bis zur nächsten JHV und deswegen wird der Zustand, den Florian beschrieben hat, auch nicht besser.

Grüße,
Olli.
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Arnulf B. » Dienstag 12. Mai 2015, 16:46

Arcus hat geschrieben:Hallo,

nach jedem medienwirksamen Unwetter ist zu beobachten, dass vorzugsweise auf Facebook viele Seiten gegründet werden, damit unter dem Vorwand von präzisen und schnellen Gewitterwarnungen in Zukunft besser und wirksamer vor extremen Wettererscheinungen gewarnt werden kann. Die bestehenden Strukturen werden bemängelt und es herrscht blinder Aktionismus. Es muss unbedingt eine Facebookseite her auf die man alle möglichen Leuten einlädt. Es gibt zwar kein Konzept, weil man dies erst erarbeiten muss und keine Mittel mit denen man das vernünftig umsetzen kann (Software, Finanzen, Kompetenz), aber dennoch hat man bald 10.000 Leute zusammen. Nach genau diesem Prinzip ist die Seite Unwetteralarm Deutschland entstanden, die in Vergangenheit durch unglückliche Äußerungen nicht immer ihre Kompetenz unter Beweis stellen konnte.

Diese Seiten funktionieren nach dem Prinzip "helf yourself". Es werden Leute angeworben, die ehrenamtlich helfen wollen und Zeit haben. Leider haben diese meist auch keine Ahnung von Wetter, geschweige denn von Synoptik oder Radarmeteorologie und behelfen sich dann folglich, indem sie sich entweder oberflächliche Kompetenz aneignen (und dann Modellkarten 1:1 ablesen) oder amtliche Warnungen vom DWD kopieren und als ihr Werk veröffentlichen.

Schwerwiegend ist in diesem Fall auch die Behauptung, dass man keine Konkurrenz zu Skywarn Deutschland o. Ä. darstellen will. Genau das sind sie aber, da Leute, die eine solche Seite dann abonnieren, nie mehr auf die Idee kommen zu anderen Organisationen zu kommen, welche mehr ausrichten können.

Es hilft nur weiter, wenn man behördliche (oder behördlich gewollte) Institutionen unterstützt. Private Seite bringen nichts, da sie weder gefördert werden, noch großartig beachtet werden. Einrichtungen wie Skywarn haben ein gut aufgebautes Umfeld und Konzept, das aber mangels Leute nicht so gut ausgeschöpft und umgesetzt werden kann.

Es würde so viel Potenzial von allen Hobbymeteorologen geben, wenn man an einem Strang zieht. Aber jeder kocht sein eigenes Süppchen und deswegen werden wir in Deutschland auch in 20 Jahren nicht im Ansatz die Bedingungen wie in den USA haben. Hierzulande ist Likegeilheit und Egodenken anscheinend wichtiger als Effizienz, die der Bevölkerung helfen würde. Facebookwarnungen sind zwar ein guter Ansatz, aber Warnungen via Radio oder Fernsehen wären viel effizienter. In Zeiten wo Rundfunkanstalten die eigenen Meteorologen wegrationalisieren und die Vorhersage zukaufen wird keiner mehr akut vor Gewittern warnen können.

Beispielseite der neuerlichen Entwicklung:
https://www.facebook.com/OrtsgenaueEcht ... en?fref=ts
Ortsgenaue Echtzeitunwetterwarnungen - OEU
edit: die Seite wurde wohl gerade verborgen, hat aber bereits nach einem Tag knapp 2.000 Likes.

Dazu ein plakatives Beispiel:
In einem kleinen Dorf brennt ein Haus nieder, die Feuerwehr war nicht gut ausgestattet und personell unterbesetzt. Es sterben Menschen.

Normal anzunehmende Vorgehensweise::
Man unterstützt die bestehende Feuerwehr.
Man tritt bei, verteilt die Aufgaben und versucht das bestehende Konzept nun mit mehr Mitteln und Möglichkeiten umzusetzen.

Facebook:
Man gründet eine neue Feuerwehr direkt neben der alten und versucht mit ein paar alten Gartenschlächen und großen Reklamen das Heft in die Hand zu nehmen. Denn mit zwei schlecht ausgerüsteten Feuerwehren ohne Atemschutzgeräte lässt sich in Zukunft jeder vor Rauch und Flammen retten.


Zusammenfassung:
Es ist eine Aufgabe der Skywarnmitglieder, die Interessierten auf Facebook bevorzugt nach Unwetterereignissen einzusammeln. Allein an Unwetteralarm sieht man, dass offensichtlich eine Interessensgruppe von knapp einer halben Million vorhanden ist. Leute über Facebook mobil zu machen ist jedenfalls nicht schwer, wie man sieht.

Daher sollten wir schnellstmöglich versuchen die Basic Spotter auch via Facebook zu gewinnen und in das Projekt Skywarn einzugliedern!

:up: Sehr guter Beitrag!
I give a fuck.

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Ansgar Berling
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Ansgar Berling » Mittwoch 13. Mai 2015, 13:04

HAllo,
da ich wirklich im Zeitdruck stehe nur eine kurze Antwort:
Zur JHV werde ich versuchen das Dickicht der "Gruppen" etwas zu erklären .Es ist auch sehr politisch....

JA ,dass potenzial NUtzen ist auf den ersten Blick nicht schlecht, schaut man sich jedoch manche Portale an ,bekommst das grausen :boese:

Wir haben eine Medien-Strategie auf der letzten JHV besprochen und die setzen wir dieses Jahr soweit möglich um. Alles andere ,muss warten soory.

VG

Ansgar

P.s.: niemand hindert euch daran, in allen Gruppen und Foren unsere HP und auch unseren Auftritt bei Facebook zu teilen :wink:
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Malzhagenwetter
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Malzhagenwetter » Donnerstag 14. Mai 2015, 12:45

Wenn ich was dazu schreiben darf.

Ich bin selber bei Unwetteralarm im Einsatz. Wir weisen sehr häufig auf Skywarn hin. Ich bin immer ein Mensch dem es daran liegt das alle Hobbiemeteorologen und Stormchaser zusammenarbeiten. Dieses Konkurenzgehabe ist meines erachtens absolut fehl am Platz. Nein wir schreiben nicht beim DWD, Estofex oder UWZ ab sondern weisen jedeglich darauf hin. Die Meissten Vorhersagen und Vorwarnberichte stammen von mir persönlich. Skywarn ist durch niemanden zu ersetzen und daher ist Konkurenz absoluter quatsch. Jedoch ist auch mir aufgefallen das der name Skywarn nicht mehr so häufig fällt was ich Schade finde. Es ist richtig das auch wir Fehler machen denn wir sind auch nur Menschen. Leider gibt es aber einen regelrechten Hass in der Szene auf Unwetteralarm. Vielleicht gab es in der Vergangenheit viele Fehler, das will ich nicht bestreiten. Jedoch auch wir haben gelernt und haben uns weiter entwickelt. Ich denke das wir alle das gleiche Ziel verfolgen und das ist die menschen vor drohenden Gefahren durch das Wetter zu warnen und zu informieren. Wir haben uns darauf spezialisiert die Texte so zu schreiben das auch Laien das verstehen. Mein Wunsch ist es das die Szene enger zusammen rückt das man auch mal zusammen auf einem hohen Niveau diskutieren kann.

Ich möchte das Ihr von Skywarn wisst das euch niemand absolut niemand ersetzen oder euch konkurieren kann. Richtig ist aber auch das die Userschafft auch animiert wird euch zu unterstützen.

Mit besten Grüssen

lar2000
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von lar2000 » Donnerstag 14. Mai 2015, 13:17

Ein freundliches Moin aus dem Norden,
Jetzt habe ich mich extra in diesem Forum angemeldet, um auf den Beitrag zu antworten...
Als Betreiber bzw. Mitbetreiber (wir sind ein 5er Team) einer dieser Facebook-Warn-Seiten möchte ich gerne Stellung zu einigen getätigten Aussagen beziehen.

Das ganze läuft nach folgemdem Prinzip ab: Zitat - Stellungnahme - Zitat - Stellungnahme ...
Arcus hat geschrieben: Diese Seiten funktionieren nach dem Prinzip "helf yourself". Es werden Leute angeworben, die ehrenamtlich helfen wollen und Zeit haben. Leider haben diese meist auch keine Ahnung von Wetter, geschweige denn von Synoptik oder Radarmeteorologie und behelfen sich dann folglich, indem sie sich entweder oberflächliche Kompetenz aneignen (und dann Modellkarten 1:1 ablesen) oder amtliche Warnungen vom DWD kopieren und als ihr Werk veröffentlichen.
Wie immer ist es nicht hilfreich zu verallgemeinern. Es gibt sicherlich diese Seiten, die nur "Wetterinteressierte" beschäftigen und dann die Warnungen der Unwetterzentrale oder des DWD kopieren. Am besten noch ohne Quellenangabe. Aber es gibt eben auch andere Seiten. Wir kopieren nicht eine Warnung und setzen uns vor jedem anstehendem Unwetter zusammen, überlegen uns eine Warnstrategie und verfassen einen Warntext. Dabei haben natürlich nicht immer alle Zeit. Es haben aber immer mindestens zwei von uns den Text gelesen. Damit verhindern wir grobe Schnitzer und Falschaussagen.
Wir erstellen nicht nur unsere Warnungen selbst, auch unsere Modellkarten, Karten der aktuellen Werte aus Deutschland, Soundings und Radarbilder (+Loops) produzieren wir selbst oder bekommen wir durch externe helfende Hände.

Unser Team setzt sich übrigens so zusammen: 2 studierende Meteorologen, 1 "Hobby-Meteorologe" mit mehrjähriger Erfahrung in der Wettervorhersage und beim Interpretieren verschiedener Modelle, 2 Skywarnmitglieder (insgesamt gemischtes Alter von 18 bis 38)
Arcus hat geschrieben: Schwerwiegend ist in diesem Fall auch die Behauptung, dass man keine Konkurrenz zu Skywarn Deutschland o. Ä. darstellen will. Genau das sind sie aber, da Leute, die eine solche Seite dann abonnieren, nie mehr auf die Idee kommen zu anderen Organisationen zu kommen, welche mehr ausrichten können.
Es hilft nur weiter, wenn man behördliche (oder behördlich gewollte) Institutionen unterstützt. Private Seite bringen nichts, da sie weder gefördert werden, noch großartig beachtet werden. Einrichtungen wie Skywarn haben ein gut aufgebautes Umfeld und Konzept, das aber mangels Leute nicht so gut ausgeschöpft und umgesetzt werden kann.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Skywarn vertreibt doch selbst kaum Warnungen. Meist werden die Beiträge von Estofex oder des DWD geteilt. Somit entsteht auch keine Konkurrenz. Auch die Passage mit dem Schattendasein der privaten Seiten kann ich nicht bestätigen. Wir wurden im Vorwege der Stürme um den 10. Januar von einer Zeitung kontaktiert und dann in Gegendarstellung zu einem privaten Wetterdienst interviewt. Unsere Aussagen waren die Richtigen... Außerdem haben wir im Zuge der Überschwemmungen kurz vor Weihnachten die aktuellen Lageberichte des Ministeriums in Schleswig-Holstein erhalten. Es wurde erkannt, dass wir schneller sind als alle anderen und in der Region zusammen mit dem Modell-Wissen, was noch bevorsteht am besten Infos verteilen können.
Um zu der Konkurrenz zurückzukommen:
Es ist natürlich immer problematisch, wenn man zu einem bevorstehenden Unwetterereignis verschiedene Warnungen von verschiedenen Seiten hat. Daher haben wir unsere Strategie im vergangenen Jahr etwas angepasst. Am wichtigsten ist es uns, dass wir die Wetterlage erklären, zeigen wieso es welche Unwetter geben kann und worin die Unsicherheiten bestehen. Wir versuchen möglichst keine landkreisgenaue Prognose mit genauen Werten abzugeben, sondern eher zu erklären, was kommt und zu was es führen kann. Im Nowcast setzen wir dann auch vor allem auf aktuelle Radar- und Blitzkarten, die den Lesern zeigen, was auf sie zukommt.
Arcus hat geschrieben: Es würde so viel Potenzial von allen Hobbymeteorologen geben, wenn man an einem Strang zieht. Aber jeder kocht sein eigenes Süppchen und deswegen werden wir in Deutschland auch in 20 Jahren nicht im Ansatz die Bedingungen wie in den USA haben. Hierzulande ist Likegeilheit und Egodenken anscheinend wichtiger als Effizienz, die der Bevölkerung helfen würde. Facebookwarnungen sind zwar ein guter Ansatz, aber Warnungen via Radio oder Fernsehen wären viel effizienter. In Zeiten wo Rundfunkanstalten die eigenen Meteorologen wegrationalisieren und die Vorhersage zukaufen wird keiner mehr akut vor Gewittern warnen können.

Beispielseite der neuerlichen Entwicklung:
https://www.facebook.com/OrtsgenaueEcht ... en?fref=ts
Ortsgenaue Echtzeitunwetterwarnungen - OEU
edit: die Seite wurde wohl gerade verborgen, hat aber bereits nach einem Tag knapp 2.000 Likes.

Dazu ein plakatives Beispiel:
In einem kleinen Dorf brennt ein Haus nieder, die Feuerwehr war nicht gut ausgestattet und personell unterbesetzt. Es sterben Menschen.

Normal anzunehmende Vorgehensweise::
Man unterstützt die bestehende Feuerwehr.
Man tritt bei, verteilt die Aufgaben und versucht das bestehende Konzept nun mit mehr Mitteln und Möglichkeiten umzusetzen.

Facebook:
Man gründet eine neue Feuerwehr direkt neben der alten und versucht mit ein paar alten Gartenschlächen und großen Reklamen das Heft in die Hand zu nehmen. Denn mit zwei schlecht ausgerüsteten Feuerwehren ohne Atemschutzgeräte lässt sich in Zukunft jeder vor Rauch und Flammen retten.


Zusammenfassung:
Es ist eine Aufgabe der Skywarnmitglieder, die Interessierten auf Facebook bevorzugt nach Unwetterereignissen einzusammeln. Allein an Unwetteralarm sieht man, dass offensichtlich eine Interessensgruppe von knapp einer halben Million vorhanden ist. Leute über Facebook mobil zu machen ist jedenfalls nicht schwer, wie man sieht.

Daher sollten wir schnellstmöglich versuchen die Basic Spotter auch via Facebook zu gewinnen und in das Projekt Skywarn einzugliedern!
Der gemeinsame Zug ist abgefahren. Und wenn ich ehrlich bin glaube ich auch nicht, dass eine deutschlandweite Seite besser ist als regionale Splitterseiten. Zum Beispiel das Facebookproblem: Du postest etwas, es wird aber nur einem Teil deiner "Liker" angezeigt. Facebook schraubt die Anzahl immer weiter zurück. Abonnieren tuen lange nicht alle... Postest du nun, zum beispiel auf einer deutschlandweiten Seite, dass es im Süden Unwetter gibt, interessiert es 80% deiner Nutzer nicht, irgendwann sind die genervt und lesen/abonnieren nicht mehr. Das kannst du nur durch bunte Schrift und viele krasse Bilder wieder auffangen. Aus diesem Grund schmeißen wir wohl auch NRW bei uns raus. Natürlich viele potentielle Nutzer aber a) gibt es in NRW eine gute, große Facebookseite (warum also gegenseitig Likes klauen) b) ist das Wetter in NRW doch häufig anders als in Norddeutschland, wo wir unser Hauptgebiet haben.
Bei den Wettermeldungen ist es super, was Skywarn macht und man verlässliche Meldungen bekommt. Allerdings werden sich viele nicht die Mühe machen, erst eine Seite aufzurufen, um da ein Formular auszufüllen, um eine Wettermeldung abzugeben. Facebook hat man eh geöffnet, kann noch schnell ein Bild anhängen und ggfls. eine Frage stellen. Sollte man nicht unterschätzen. Die Meldungen landen dann auch bei den richtigen Leuten, zumindest hat Thomas Sävert schon häufiger Meldungen von mir weitergeleitete bekommen...

Noch schnell.. Vorteil Smartphone gegen Radio/TV. Wenn man vor einem Unwetter steht (Gewitter) und es im Vorfeld gar nicht mitbekommen hat, der Strom ausfällt, erreichst du mit Radio/TV niemanden mehr. Das Handy kann aber eventuell noch Empfang haben, oder eine vorherige Warnung wurde noch empfangen und du siehst dann, was dort auf dich zukommt. Wenn das Handy/Die App die Nachricht vorgeladen hat, siehst du dann wie viel da kommt und wann es vorbei ist. Letztes Jahr im Sommer erlebt.

Natürlich sind nicht alle Seiten super, aber alle verteufeln sollte man auch nicht. Eine Zusammenarbeit, überregional, egal wie, wäre natürlich hilfreich.

So viel erstmal dazu, ich könnte noch so viel mehr schreiben, allerdings fehlt mir dafür momentan leider die Zeit.

Viele Grüße aus dem Norden!

Arcus
Beiträge: 63
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Arcus » Donnerstag 14. Mai 2015, 15:16

Damit der Thread nun nicht zu Rechtfertigungen oder Daseinsberechtigungen privater Wetterseiten auf Facebook wird, stelle ich nun gerne die Gegenfrage. Der Kernpunkt meiner Aussagen zielt darauf ab, das große Spotterpotenzial auf Facebook seitens Skywarn zu nutzen.

Diese darf ehrlich beantwortet werden:

Malzhagenwetter, bist du bei Skywarn?

lar2000, warum sind nicht alle Mitglieder der Seite bei Skywarn?

Da ihr euch nun schon extra für das Forum Skywarn angemeldet habt, ist der Schritt zum zertifizierten Spotter nicht mehr weit. :wink:

Viele Grüße

lar2000
Beiträge: 3
Registriert: Mittwoch 13. Mai 2015, 20:29

Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von lar2000 » Donnerstag 14. Mai 2015, 15:55

Es ging mir nicht nur um die reine Daseinsrechtfertigung, sondern vielmehr darum zu zeigen, was wir so machen und wie es auch der Sache dient. Wir nutzen halt das "Spotter-Potential".

Zu deiner Frage:
Ich komme quasi vom Deich, einer ohnehin gewittertechnisch eher vernachlässigten Region. Dazu haben mich Gewitter nie groß interessiert (vor 2 Jahren bin ich auf dem Extremwetterkongress zu den Gewitter/Tornado Vorträgen noch Essen gegangen...). Ich hatte Schnee und Stürme als Interessen.
Erst in den letzten Jahren, auch der Arbeit mit Facebookseiten geschuldet, interessiere ich mich auch für Gewitter/Tornados u.Ä.. Skywarn war da für mich eher eine strenge Organisation, bei der man für Wettermeldungen Seminare besuchen muss. Da hatte ich einfach keine Lust zu ;)
Und jetzt sitze ich bei interessanten Wetterlagen vor dem Computer, warne und berichte :)
Außerdem hatte ein Kollege Probleme bei der Abwicklung, er hat gezahlt, Skywarn aber gesagt, dass er nicht mehr zahlt..der Support war dann wohl auch eher nicht so toll.

Für die anderen kann ich natürlich nicht sprechen. Die undurchsichtigen Kosten waren allerdings mal bemängelt worden. Wenn man schon mitmacht, dann richtig.

Ich glaube Skywarn hat so ein bisschen das Image der "Gewitter/Tornadojäger-Freaks" (was man so hört...). Das es nicht so ist und jeder kostenlos mitmachen kann, ist glaube ich den meisten nicht bewusst. Außerdem löst der englische Name, ja das ist auch heutzutage noch so!, bei einigen keine positiven Gefühle aus. Die denken dann, dass es ein weltweiter/europäischer Riesenkonzern ist, der nur wieder Daten haben möchte.
In meiner "wetterfremden" Umgebung weiß zumindest kaum jemand bis niemand was Skywarn ist/macht und warum.

Wenn jetzt eine Seite Unwetteralarm, Unwetterwarnung XVY heißt, wissen es alle sofort ;)

Malzhagenwetter
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Malzhagenwetter » Donnerstag 14. Mai 2015, 18:03

Hey !

Nein bin leider nicht bei Skywarn zertifiziert aber das werde ich noch tun. Meisstens sind die Zertifizierungstermine viel zu weit weg für mich denn ich bin nicht Mobil. Daher bin ich ja auch kein Stormchaser sondern eher Spotter und beschäftige mich lieber mit den Modellen, Satelitten und Radarbilder. Ich habe vor einigen Jahren beim SCE angefangen und habe teilweise Chaser koordiniert als es damals 2009 am Niederrhein zu einer ausgeprägten Superzelle kam. Da gab es noch das alte Adminteam. War ne schöne Zeit. Dann hat man sich leider zerstritten weil private Projekte geboren wurde wie z.B. das Wetterzentrum-NRW wo ich lange dabei war. Für mein Wissen nutze ich Fachliteratur wie Studienführer des DWD etc. Klar ich weis nicht alles dafür bin ich ja nur Hobbiemeteorologe. Rechtferigen will ich mich auch nicht. Ich wollte nur aufzeigen das wie mein Vorschreiber schrieb überhaupt keine Konkurenz zu Skywarn da ist. Wie gesagt was auffällt ist das die eigentliche Presenz Skywarn kaum vertreten ist. Ich habe öftres die Frage gelesen : Wer ist Skywarn ? Man musste es einigen Usern erklären. Kürzlich fragte uns einer wie man Gewitterjäger wird. Wir haben an das SCE oder noch besser an Skywarn verwiesen. Also man verweist sehr wohl auf den Verein Skywarn und seine Website. Das Problem in der Szene ist die Szene selber. Denn einige handhaben es so wenn einer nicht die gleiche Meinung vertritt ist derjenige blöd und man macht sofort regelrechte Hetze gegen denjenigen. Ich nenne keine Namen. Ich weis noch wie früher im SCE immer gefachsimpelt wurde wenn es eine mögliche Lage gab. Ich kann mich an Diskussionsrunden erinnern damals mit Oliver Schlenzeck ( hoffe Name richtig ^^ wenn nich dann verzeihung ^^ ). Sowas fehlt denn da war noch Spass in der Szene und Ehrgeiz. Viele haben auch aufgehört und haben der Szene den Rücken gekehrt weil es einigen nur noch um die besten Bilder geht und um die besten Medienauftritte. Wie sich die Szene fetzt braucht man nur ins Forum der Wetterzentrale zu schauen. Sowas schreckt auch viele ab sich zu beteiligen. Vielleicht sollte man da wieder ansetzen auch um Skywarn in aller Munde zu bringen.

Beste Grüsse

Daniel Rüd
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Daniel Rüd » Donnerstag 14. Mai 2015, 21:50

@Malzhagenwetter & @lar2000: das gute ist, ihr braucht mittlerweile weder Vereinsmitglied noch geschulter Spotter zu sein, um Meldungen via Hotline an die interessierten Wetterdienste zu melden. Ihr müsst euch lediglich kurz online registrieren.  Klar, dass die Wetterdienste geschulten Spottern mehr Vertrauen schenken, aber sie sind interessiert an Meldungen von jedermann. Was hält euch also davon ab, neben euren Fans auch noch den Rest der Welt über ein lokales Unwetter zu informieren? Wenn ihr also wirklich die Leute warnen wollt, dann erreicht ihr über Skywarn noch einmal eine ganz andere, weniger Social Media erfahrene Zielgruppe.
Meine private Wetterstation inkl. Foto-Webcam:
www.wetter-woelfersheim.de

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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Cumulus Humilis » Freitag 15. Mai 2015, 00:48

Hallo,

da ich gerade in Urlaub bin, äußere ich mich hier nicht in epischer Breite. Ich werde das aber alles noch kommentieren. Eines jedoch kann ich so nicht stehen lassen:
lar2000 hat geschrieben:Außerdem hatte ein Kollege Probleme bei der Abwicklung, er hat gezahlt, Skywarn aber gesagt, dass er nicht mehr zahlt..der Support war dann wohl auch eher nicht so toll.

Für die anderen kann ich natürlich nicht sprechen. Die undurchsichtigen Kosten waren allerdings mal bemängelt worden. Wenn man schon mitmacht, dann richtig.
1. Wer war das? Der Betreffende soll sich bitte mal direkt bei mir melden. Bei uns werden alle Zahlungen ordnungsgemäß verbucht. Da alle Mitgliedsbeiträge über Bankeinzug oder -überweisung erfolgen, ist alles ganz genau nachvollziehbar. Da gibt es kein wenn und aber!

2. Bei den Kosten ist absolut überhaupt nichts undurchsichtig! Mitglieder haben einen Mitgliedsbeitrag zu zahlen, so wie das bei anderen Vereinen auch ist. Sonst nichts!

Ich verwahre mich ausdrücklich gegen Behauptungen, daß irgend etwas bei der Kassenführung "undurchsichtig", "gemauschelt" oder sonstwie nicht korrekt abläuft. Die Kasse wird regelmäßig überprüft und das nicht nur durch die Kassenprüfer des Vereines, sondern als gemeinnütziger Verein werden wir auch durch das Finanzamt genau unter die Lupe genommen!

Also, wer etwas vorzubringen hat, soll damit auf den Vorstand oder auf mich persönlich zukommen und nicht "hinten herum" übele Nachrede verbreiten!

Gruß,
Andreas
--
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Jörg » Samstag 16. Mai 2015, 17:58

Als Kassenprüfer sowohl auf der letzten als auch vorletzten JHV von Skywarn möchte ich Andreas hier nochmal ausdrücklich beipflichten! Die Kasse hat in den beiden Jahren meines Prüfens bis auf den Cent gestimmt!

Gruß Jörg
https://www.fotomensch.de
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Das Fliegen ist eine Kunst... oder viel mehr ein Trick
Der Trick besteht darin, sich auf den Boden zu werfen... aber daneben.

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Swini
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von Swini » Sonntag 17. Mai 2015, 15:15

Als mit - Kassenprüfer der beiden letzten JHVs schliesse ich mich Jörg an! Wir haben jeden Posten auf den Kontauszügen einzeln und kritisch geprüft, da war alles zu 100% sauber!
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Re: Spotter: Potenzial nutzen

Beitrag von lar2000 » Sonntag 17. Mai 2015, 22:17

Ich wollte hier neimanden vorwerfen, irgendwelche Gelder nicht ordentlich abzurechnen.

Die undurchsichtigen Kosten waren auf die Kosten einer Mitgliedschaft des Vereins bezogen. Es steht zwar schön aufgelistet, welche verschiedenen Arten der Mitgliedschaft es gibt, aber nicht dabei steht, was denn nun an Kosten anfallen. Und nach kurzem suchen sind diese auch nicht so einfach zu finden. http://www.skywarn.de/skywarn-deutschla ... ch-spotter
Sorry wenn es unschön ausgedrückt war, ich wollte hier niemandem etwas vorwerfen!

Und auch die Probleme des Kollegen sind eher Probleme mit dem Support, wo er von einer Station zur nächsten verwiesen wurde und später wieder zurück. Er hatte seit Jahren per Lastschrift bezahlt und nichts geändert. Das Konto war gedeckt und Lastschrift-Erlaubnis aktiv. Dann wurde ihm gesagt, dass er nicht mehr bezahlt. Da Skywarn die Erlaubnis zur Lastschrift hat, kann das nicht bezahlen also nur an technischen Problemen oder einem Ausversehen-Fehler bei Skywarn zugrunde liegen. Und das zu klären war wohl nicht so einfach...

Ich wurde gefragt, warum ich kein Mitglied bin und sollte ehrlich antworten. Das habe ich getan.

Aber mitnichten werfe ich oder jemand anderes hier unterschlagene Gelder vor! Das kam dann komplett falsch rüber und dafür noch mal ein Sorry!

@Daniel Rüd durch meine Tätigkeiten bin ich nur sehr selten bei Unwettern selbst dabei und könnte sie melden. Ich sitze auf der Empfänger-Seite und bekomme bei einem Norddeutschen-Unwetter mehrere hundert Wettermeldungen, die ich auf plausibilität prüfe und auch dann weitergebe. Da muss das Unwetter schon dirket über meinen Kopf hinwegziehen und das ist sehr selten der Fall...
Vielleicht hilft Skywarn ja eher eine Zusammenarbeit mit einigen Facebookseiten weiter als sie zu "bekämpfen". Dort kann man teils vorgefilterte Wettermeldungen bekommen. Viele melden auch gerne einfach, wenn bei ihnen vor der Tür kein Unwetter ist oder sie irgendetwas sehen, das ungewöhnlich aussieht aber völlig harmlos ist. Gehen solche Meldungen vermehrt über Skywarn raus, ist es der Sache nicht unbedingt dienlich.

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