Interview SachControl / viele Chaser haben mitgewirkt.

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Interview SachControl / viele Chaser haben mitgewirkt.

Beitragvon Enrico Öltze am Freitag 24. Dezember 2010, 13:51

Hallo zusammen,

sicherlich kennt ihr noch die heiße Diskussion rund um die Sachcontrol als diese viele User hier zwecks Interviewanfrage angeschrieben hat. (SCE-Forum)
Böse wurde spekuliert das das alles nur ein Versuch sein soll um unserer Versicherungen anulieren zu können usw. ;) *was sehr amüsant war*

Heute habe ich ein Belegexemplar bekommen und möchte euch den 4-Seiten Artikel nicht vorenthalten.

Dieser setzt sich aus vielen Chasern zusammen und zusammen ergab sich ein sehr harmonisches Artikel.

Es kommen vor: Thomas Sävert, Lukas Pfeil, Dennis Oswald, Vincent Geisert, Sebastian Gehrau und zu guter letzt mich...Enrico Öltze ;)



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Re: Interview SachControl / viele Chaser haben mitgewirkt.

Beitragvon Cumulus Humilis am Sonntag 26. Dezember 2010, 19:26

Hallo,

ich muß zugeben, von diesem "Sachjournal" bisher noch nie etwas gehört zu haben und kenne auch die Zielgruppe nicht. Aber der Artikel macht durchweg einen guten Eindruck, wenn auch der Zusammenhang von Tornados und "Kyrill" im Dunkeln bleibt und die Obergrenze des "Wolkentrichters" mit 20 Metern doch recht "unterdimensioniert" ist.

Gruß,
Andreas
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Re: Interview SachControl / viele Chaser haben mitgewirkt.

Beitragvon Thilo Kühne am Montag 27. Dezember 2010, 14:54

Hallo,


auch ich finde den Artikel gut gelungen. Glückwunsch dazu an alle Beteiligten!

Einige kleine Punkte gibt es auch hier wieder, wo ich die Formulierungen ein wenig unglücklich finde, aber letztlich weiß man ja nie wie eine Redaktion das ein oder andere umdeutet oder darstellt. So zB. gleich am Anfang in Bezug zum Pfingstmontagereignis und dem nicht beobachteten Tornado: "Wetter ist halt ein Glücksspiel". Mit einem Spiel hat das alles recht wenig zu tun. Aber wie gesagt... Redaktionen schreiben in erster Linie in ihrem eigenen Sinne. Auch die Erwähnung von Kyrill als Setzer neuer Maßstäbe bleibt auch unbegründet. Sicher war Kyrill der stärkste Orkan für 8 Jahre, aber 1999 gab es den verheerenden Lothar und 1972 Quimburga - beides ebenfalls Orkane, die mindestens in einem ähnlichen Intensitätsspektrum lagen wie Kyrill (und bei Quimburga kann man das sogar sagen, obwohl man nur einen Teil des Schadensausmaßes bisher kennt bzw. aufarbeiten konnte).
Auf der zweiten Seite taucht das Wort "Großtrombe" auf. Von uns weiß ja jeder mit dem Begriff etwas anzufangen, auch wenn wir ihn nicht benutzen, aber dennoch könnte der normale unbedarfte Leser verwirrt sein.
Ich verstehe auch den wiederholten Direktvergleich Deutschlands mit dem Mittleren Westen der USA nicht. Bei solchen Direktvergleichen, die schon allein aufgrund der unterschiedlichen Größenverhältnisse unangemessen sind, merkt man schnell, wie sehr eine Redaktion wissenschaftlich denkt oder nicht. Letztlich muss sie das ja nicht, aber solche Missvergleiche verzerren leider das Bild von "Tornados in Deutschland" um ein Vielfaches. Ich setze dann einmal die 1.200 Tornados im Mittleren Westen mit den 39 Tornados in 2010 in Deutschland gegenüber... Das Ergebnis könnte folgendes sein: "Welche Gefahr? Die Wahrscheinlichkeit in Deutschland ist doch ungleich gering bzw kaum vorhanden". Solche Vergleiche sind aber leider immer wieder vorhanden und sollten uns doch eindringlich lehren, Unwetterereignisse nicht an Staatsgrenzen zu binden. Wenn wir die USA in Gänze vergleichen möchten, dann doch bitte mit der Fläche ganz Europas, und da stünde das Verhältnis bei der Gesamtanzahl bei ca. 1:4 bis 1:5. ( beim Direktvergleich DE / Midwest laut Artikel wäre es 1:31 ... das sind Welten)

:up: ganz klar hier auch für Lukas' Aussage, dass Stormchasing nicht nur Sensation sei, sondern sich als Teil des Warnmanagements verstehen sollte. Ich bin sogar der Meinung, dass solche Aussagen eher in den Untertitel der Überschrift gehören, als im hinteren Teil des Artikels.

in diesem SInne,
viele Grüße,

Thilo
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